Schlagwort: Persönlichkeitsentwicklung

  • 4.5 Ohne Werte ist jedes Ziel leer – wie du deine innere Führung wieder aktivierst

    4.5 Ohne Werte ist jedes Ziel leer – wie du deine innere Führung wieder aktivierst

    Warum Ziele ohne inneres Fundament ins Leere laufen – und wie du deinen Kompass neu ausrichtest.

    Ziele ohne Werte fühlen sich an wie Siege ohne Bedeutung

    🎯 Viele Menschen erreichen ihre Ziele – und fühlen sich trotzdem leer.

    Karriere. Titel. Umsatz. Status.

    Auf dem Papier wirkt alles richtig – doch innerlich ist es still.

    Nicht, weil die Ziele falsch waren,

    sondern weil sie nicht ihre waren.

    Werte sind das innere Navigationssystem, das uns Halt gibt,

    wenn äußere Orientierung fehlt.

    Ohne Werte erreichst du vielleicht Ziele – aber nicht dich selbst.

    Warum betrifft das so viele?

    Unsere Gesellschaft belohnt Ergebnisse – nicht Echtheit.

    Wir lernen früh:

    „Erreich etwas. Werde jemand. Mach was aus dir.“

    Aber kaum jemand fragt:

    „Was ist dir wirklich wichtig? Für dich, nicht für andere?“

    Das Ergebnis?

    Menschen rennen. Funktionieren. Erreichen.

    Doch sie fühlen sich nicht verbunden mit dem, was sie tun.

    • 🔁 Menschen hetzen von Ziel zu Ziel – ohne Erfüllung.
    • 🔁 Selbstständige verlieren sich im Tun statt im Sein.
    • 🔁 Entscheidungen werden kopflastig – statt werteorientiert.

    Gerade in Übergangsphasen – Jobwechsel, Selbstständigkeit, Trennung, Neuanfang –

    fehlt vielen diese innere Führung:

    Klarheit. Richtung. Identität.

    Werte sind wie ein inneres Zuhause.

    Wenn du es nicht kennst, läufst du durchs Leben wie ein Gast.

    Wissenschaftlich fundiert – warum Werte die Basis jeder Veränderung sind

    🔬 In der psychologischen Forschung ist klar:

    Werte schaffen Stabilität, Motivation und emotionale Orientierung.

    In der Acceptance and Commitment Therapy (ACT) steht die Wertearbeit im Zentrum jeder nachhaltigen Veränderung (Hayes, 2006).

    Werte:

    • schaffen emotionale Klarheit
    • fördern Resilienz in Krisen
    • geben Entscheidungssicherheit
    • reduzieren Selbstzweifel
    • stärken das Gefühl von Sinn

    Der Psychiater und Holocaust-Überlebende Viktor Frankl (1985) schrieb:

    „Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.“

    Und der Werteforscher Shalom Schwartz (1992) zeigte,

    dass Werte universelle Motivatoren sind – langfristig stabil und tief in uns verankert.

    👉 Wer seine Werte kennt, braucht weniger Motivation.

    Er hat eine Richtung – keinen Druck.

    Einen Kompass – keinen Zeitplan.

    Drei Tools zur Werteklärung (einfach + sofort wirksam)

    🪦 1) Die Grabrede – dein ungeschminkter Spiegel

    Stell dir vor, jemand hält deine Grabrede.

    Was soll über dich gesagt werden?

    Wofür sollst du stehen?

    Welche Spuren willst du hinterlassen?

    Notiere drei Sätze.

    Diese Aussagen sind oft deine tiefsten Werte,

    klarer als jede Tabelle.

    📋 2) Die Werte-Landkarte – von 100 auf 3

    Lade dir eine Werte-Liste herunter (z. B. psychologytools.com).

    Dann:

    ➤ Wähle spontan 15 Werte.

    ➤ Streiche auf 10 runter.

    ➤ Dann auf 5.

    ➤ Und zum Schluss auf 3.

    Diese Top-3 sind deine Leitsterne.

    Alles, was du entscheidest, kannst du damit abgleichen.

    🌄 3) Die Naturfrage – Klarheit im Gehen

    Mach einen Spaziergang – allein, ohne Musik, ohne Ablenkung.

    Geh mit einer einzigen Frage los:

    „Was ist mir wirklich wichtig im Leben – jenseits von Leistung?“

    Die Natur macht etwas mit uns:

    Sie entkoppelt das Außen und öffnet das Innen.

    Halte am Ende inne und notiere deine Antwort.

    Du wirst überrascht sein, wie klar sie ist.

    Was du heute tun kannst

    🖊️ Formuliere deinen persönlichen Leitsatz.

    So geht’s:

    1️⃣ Wähle deinen wichtigsten Wert (z. B. Freiheit, Integrität, Wachstum).

    2️⃣ Formuliere einen Satz, der dich daran erinnert, danach zu handeln.

    Beispiele:

    „Ich handle frei, weil Freiheit mein Kompass ist.“

    „Ich wähle Klarheit, auch wenn es unbequem ist.“

    „Ich bleibe ehrlich – vor mir selbst und vor anderen.“

    Lies ihn dir jeden Morgen vor.

    Schreib ihn in dein Journal.

    Oder pinne ihn dorthin, wo du jeden Tag hinguckst.

    Teile diesen Artikel mit jemandem, der Ziele hat –

    aber sich selbst darin verloren hat.

    Denn:

    Ohne Werte ist jedes Ziel ein leeres Versprechen.

    Quellen

    • Hayes, S. C., Strosahl, K. D., & Wilson, K. G. (2006). Acceptance and Commitment Therapy.
    • Frankl, V. E. (1985). Der Mensch auf der Suche nach Sinn.
    • Schwartz, S. H. (1992). Universals in the content and structure of values.

    Kontakt

    📧 christian.freimann@mentalsteelfactory.com

    📞 +49 177 40 56 582

    🌐 www.mentalsteelfactory.de

  • 4.4 Selbstzweifel sind normal – aber sie müssen nicht dein Handeln bestimmen

    4.4 Selbstzweifel sind normal – aber sie müssen nicht dein Handeln bestimmen

    Wie du lernst, an dir zu zweifeln – ohne dich selbst zu sabotieren.

    Zweifel sind kein Feind – sie sind ein Signal

    🧠 85 % aller Menschen leiden regelmäßig unter Selbstzweifeln.

    (Quelle: Journal of Personality and Social Psychology, 2003)

    Und ausgerechnet die Ehrgeizigsten trifft es am stärksten.

    Weil sie mehr wollen. Mehr denken. Mehr hinterfragen.

    Doch hier liegt ein Missverständnis:

    Selbstzweifel bedeuten nicht, dass du zu wenig kannst – sondern, dass du bewusst wirst.

    Sie sind das natürliche Rauschen, das entsteht, wenn du wächst.

    👉 Entscheidend ist also nicht, ob du zweifelst – sondern, wie du mit dem Zweifel umgehst.

    Warum Selbstzweifel so viele lähmen

    Du willst etwas starten – und plötzlich ist da diese Stimme:

    „Bin ich gut genug?“

    „Was, wenn ich scheitere?“

    „Andere sind weiter – warum sollte ausgerechnet ich das schaffen?“

    Selbstzweifel sind wie mentale Nebel. Sie trüben nicht die Realität – sie trüben deinen Blick darauf.

    Sie stoppen keine Projekte, sondern deine Energie.

    Und sie sind tückisch, weil sie sich echt anfühlen – aber selten wahr sind.

    Gerade ambitionierte Menschen sind anfällig:

    Sie sehen, was noch fehlt – statt, was schon da ist.

    Sie vergleichen sich, messen sich, optimieren sich – bis sie sich selbst im Weg stehen.

    Die Folge:

    • Du verschiebst Entscheidungen.
    • Du beginnst zu zögern.
    • Du traust dich weniger – obwohl du mehr kannst.

    Selbstzweifel sind wie Sand im Getriebe deines Potenzials.

    Sie lassen den Motor weiterlaufen – aber sie nehmen dir Geschwindigkeit.

    Der wissenschaftliche Blick – und was du daraus lernen kannst

    Der Psychologe Albert Bandura zeigte in seiner Selbstwirksamkeitstheorie (1997),

    dass der wichtigste Erfolgsfaktor nicht Talent oder Intelligenz ist,

    sondern der Glaube, Herausforderungen aus eigener Kraft bewältigen zu können.

    Dieser Glaube – die Selbstwirksamkeit – ist das Gegengewicht zu Selbstzweifeln.

    Und sie lässt sich trainieren.

    🔬 Studien zeigen:

    Menschen, die regelmäßig kleine Erfolgserlebnisse wahrnehmen, soziale Unterstützung erfahren und negative Gedanken bewusst umstrukturieren,

    handeln mutiger, sind kreativer – und geben seltener auf.

    Selbstzweifel sind also kein Zeichen mangelnder Stärke,

    sondern fehlender Beziehung zu dir selbst.

    Sie zeigen dir, wo du dich noch nicht traust, dir zu vertrauen.

    Die Forschung von Kristin Neff (2003) ergänzt:

    Wer Mitgefühl mit sich selbst entwickelt,

    behandelt innere Unsicherheit wie eine Welle – nicht wie ein Urteil.

    Selbstmitgefühl ist kein „weich sein“,

    sondern der Moment, in dem du dich selbst stützt, anstatt dich zu sabotieren.

    👉 Wachstum beginnt nicht, wenn du zweifellos bist.

    Er beginnt, wenn du trotz Zweifel handelst.

    Drei Werkzeuge, um Selbstzweifel in Selbstvertrauen zu verwandeln

    📓 1. Erfolgstagebuch – dein Beweis gegen das Vergessen

    Schreibe dir ab heute täglich drei Dinge auf, die du geschafft hast.

    Egal wie klein.

    Ein gutes Gespräch. Ein mutiger Anruf. Ein Tag, an dem du durchgezogen hast.

    Erfolg speichert sich selten emotional – du musst ihn dir bewusst machen.

    Wenn du ihn regelmäßig siehst, erkennt dein Gehirn ein Muster:

    „Ich bin jemand, der Dinge schafft.“

    So entsteht Rückblick-Selbstvertrauen – die Grundlage für Zukunftsmut.

    🌲 2. Geh dahin, wo du dich stark fühlst

    Manchmal brauchst du keine neuen Gedanken – sondern einen neuen Ort.

    Ein Platz in der Natur. Ein Training. Eine Community, die dich erinnert, wer du bist.

    Stärke ist oft zuerst ein Ort, bevor sie ein Gefühl wird.

    Dort, wo du klar atmest, spürst du:

    Dein Körper weiß längst, wie sich Vertrauen anfühlt.

    Wenn du das nächste Mal zweifelst, geh raus.

    Fühl den Boden. Atme. Beweg dich.

    Selbstzweifel lösen sich nicht im Kopf – sondern im Kontakt mit dem Leben.

    🧠 3. Perspektivwechsel: „Was würde mein 80-jähriges Ich sagen?“

    Diese Frage entlarvt 90 % deiner Selbstzweifel sofort.

    Denn die meisten Ängste sind kurzfristig – aber dein Leben ist langfristig.

    Frag dich:

    „Wird das, worüber ich heute zweifle, in 30 Jahren noch Bedeutung haben?“

    Meistens lautet die Antwort: Nein.

    Dein älteres Ich würde sagen:

    „Geh. Versuch es. Lerne. Das Leben urteilt nicht über Fehler – es wartet auf Erfahrungen.“

    Selbstzweifel sind laut.

    Aber Weisheit ist still.

    Und manchmal reicht eine kleine Stille, um dich wieder an dich zu erinnern.

    Was du heute tun kannst ✍️

    💬 Sprich deine Zweifel aus – aber gib ihnen nicht das letzte Wort.

    1️⃣ Schreib dir den größten Selbstzweifel der letzten Woche auf.

    2️⃣ Frag dich: „Was würde ich meinem besten Freund sagen, wenn er so denkt?“

    3️⃣ Lies deine Antwort laut – jeden Morgen.

    Das ist keine Affirmation.

    Das ist ein Perspektiv-Reset.

    Denn Selbstzweifel sind menschlich.

    Aber Selbstverantwortung beginnt, wenn du trotzdem gehst.

    Teile diesen Artikel mit jemandem, der sich selbst im Weg steht.

    Manchmal reicht ein Satz, um wieder Mut zu fassen:

    „Ich darf zweifeln – aber ich darf auch wachsen.“

    Quellen

    • Bandura, A. (1997). Self-Efficacy: The Exercise of Control.
    • Journal of Personality and Social Psychology (2003): Prevalence of Self-Doubt among Working Adults.
    • Neff, K. (2003). Self-Compassion: An Alternative to Self-Esteem.

    Kontakt

    Christian Freimann

    📧 christian.freimann@mentalsteelfactory.com

    📞 +49 177 40 56 582

    🌐 www.mentalsteelfactory.de

  • 4.2 Klarheit ist der neue Luxus – so findest du den Weg aus der inneren Orientierungslosigkeit

    4.2 Klarheit ist der neue Luxus – so findest du den Weg aus der inneren Orientierungslosigkeit

    🧭 Mehr als 70 % der Menschen wissen nicht, was sie wirklich wollen.

    (Quelle: Gallup Engagement Index, 2022)

    Sie funktionieren – aber sie führen nicht.

    Sie arbeiten – aber ohne Richtung.

    Sie suchen Sinn – aber verirren sich in Möglichkeiten.

    Klarheit ist heute seltener als Wissen. Und genau deshalb so wertvoll.

    Denn ohne innere Klarheit ist selbst das schnellste Auto nutzlos – wenn du nicht weißt, wohin du fährst.

    In einer Zeit, in der alles möglich scheint, ist Orientierung der wahre Luxus.

    Die neue Verwirrung

    Noch nie zuvor hatten wir so viele Wege – und so wenig Richtung.

    Karriere, Selbstständigkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Fitness, Familie – jeder Bereich bietet unendlich viele Optionen, doch genau das führt zur mentalen Überforderung.

    Die Gesellschaft ruft: „Mach mehr! Sei mehr! Erreiche mehr!“

    Doch kaum jemand fragt: Warum eigentlich?

    📉 Die Folge:

    • Entscheidungslähmung
    • ständiges Vergleichen
    • das Gefühl von Leere trotz äußerem Erfolg

    Studien der Yale University zeigen, dass Menschen, die täglich mit zu vielen Entscheidungen konfrontiert sind, schneller geistig ermüden und impulsivere, weniger zufriedene Entscheidungen treffen (Baumeister et al., 2011).

    Viele brennen für etwas – wissen aber nicht mehr, wofür.

    Gerade ambitionierte Selbstständige, Führungskräfte oder Networker leben in einer permanenten Spannung zwischen „mehr wollen“ und „nicht wissen, wofür“.

    Sie rennen – aber im Kreis.

    Sie suchen Klarheit – aber scrollen sich stattdessen tiefer ins Chaos.

    Klarheit als mentale Energiequelle

    Die Positive Psychologie (Seligman, 2002) definiert Sinn als eine der drei Säulen des Wohlbefindens – neben Freude und Engagement.

    Sinn entsteht dann, wenn Handeln, Denken und Fühlen in dieselbe Richtung zeigen.

    🧠 Die Forschung ist eindeutig:

    Menschen mit einem klaren Lebenssinn erleben signifikant weniger Stress, treffen bessere Entscheidungen und zeigen höhere Resilienz in Krisen (Hill & Turiano, 2014).

    Auch die Zielsetzungstheorie von Locke & Latham (2006) belegt:

    „Klar formulierte, herausfordernde Ziele, die mit inneren Werten übereinstimmen, steigern Motivation, Leistung und Lebenszufriedenheit.“

    Das bedeutet:

    Klarheit ist kein Zufall – sie ist das Resultat bewusster Selbstreflexion.

    Doch die meisten suchen sie an der falschen Stelle:

    in Social Media, in fremden Meinungen, in noch mehr Input.

    Wahre Klarheit entsteht durch Stille und Struktur – nicht durch Ablenkung.

    Der Schlüssel: Selbstreflexion + Sinn

    Klarheit beginnt dort, wo du aufhörst, anderen zuzuhören – und beginnst, dir selbst zuzuhören.

    Selbstreflexion ist kein esoterischer Luxus, sondern ein neuropsychologisches Werkzeug.

    Wenn du regelmäßig innehältst, aktivierst du das sogenannte Default Mode Network deines Gehirns – jenes Areal, das für Selbstwahrnehmung und Sinnkonstruktion zuständig ist (Andrews-Hanna et al., 2014).

    Das bedeutet:

    Jede Minute der bewussten Reflexion stärkt buchstäblich deine Fähigkeit, Prioritäten zu setzen und Emotionen zu regulieren.

    Du erkennst, was dich wirklich antreibt – und was du nur glaubst, wollen zu müssen.

    Drei praktische Wege zu mehr innerer Klarheit

    🏕 1. Geh raus – und geh allein.

    Setz dich für zwei Stunden in die Natur, nur mit Stift und Papier.

    Kein Handy, keine Musik, kein Podcast.

    Nur du und die Frage:

    👉 Was ist mir wirklich wichtig?

    Studien zeigen, dass Aufenthalte in der Natur die Aktivität des präfrontalen Cortex – also des Grübelzentrums – um bis zu 50 % reduzieren (Bratman et al., 2015).

    Das Ergebnis: mehr Ruhe, mehr Fokus, mehr Klarheit.

    📝 2. Werte-Check: Deine inneren Koordinaten

    Schreib zehn Begriffe auf, die dir wichtig sind (z. B. Freiheit, Familie, Wachstum, Gesundheit, Authentizität, Kreativität).

    Dann streiche so lange, bis nur drei übrig bleiben.

    Diese drei sind deine inneren Koordinaten.

    Alles, was du tust, sollte mit ihnen übereinstimmen.

    Wenn du dich z. B. oft zerrissen fühlst, prüfe:

    Ist das, was du gerade tust, im Einklang mit deinen Werten?

    Nur wer seine Werte kennt, kann klare Entscheidungen treffen.

    🎯 3. Vision statt Plan

    Ein Plan beantwortet das Wie.

    Eine Vision beantwortet das Warum.

    Erlaube dir zu träumen:

    Wie würde dein perfekter Tag in drei Jahren aussehen?

    Nicht in Zahlen, sondern in Gefühlen:

    Wie möchtest du leben, arbeiten, denken, lieben?

    Visualisierung aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn und stärkt die intrinsische Motivation (Oettingen & Mayer, 2002).

    Das macht deine Ziele greifbarer – und realistischer.

    Schreib dein Zukunftsbild auf, lies es jeden Morgen.

    Nicht als Druck, sondern als Orientierung.

    Was du heute tun kannst

    🚶‍♂️ Mach deinen Klarheitswalk.

    30 Minuten ohne Handy. Kein Ziel. Kein Podcast. Kein Input.

    Stell dir nur drei Fragen:

    1️⃣ Was ist mir wirklich wichtig?

    2️⃣ Was tue ich nur für andere?

    3️⃣ Was will ich loslassen?

    Danach schreib drei Sätze auf, die deine Klarheit ausdrücken.

    Zum Beispiel:

    • Ich will weniger tun – aber das Richtige.
    • Ich bin bereit, das Alte loszulassen.
    • Ich vertraue meiner eigenen Richtung.

    Lies sie dir jeden Morgen vor.

    Nicht als Affirmation – sondern als Erinnerung an dich selbst.

    Denn Klarheit kommt nicht von außen.

    Sie kommt aus dir.

    Teile diesen Artikel mit jemandem, der sich gerade „verlaufen“ hat – und erinnere ihn daran:

    👉 Der erste Schritt zur Klarheit ist Stille.

    Quellen

    Oettingen, G., & Mayer, D. (2002). The motivating function of thinking about the future. Journal of Personality and Social Psychology, 83(6), 1198–1212.

    Gallup Engagement Index Deutschland (2022).

    Seligman, M. E. P. (2002). Authentic Happiness. Free Press.

    Locke, E. A., & Latham, G. P. (2006). New directions in goal-setting theory. Current Directions in Psychological Science, 15(5), 265–268.

    Hill, P. L., & Turiano, N. A. (2014). Purpose in life as a predictor of mortality across adulthood. Psychological Science, 25(7), 1482–1486.

    Bratman, G. N., et al. (2015). Nature experience reduces rumination and subgenual prefrontal cortex activation. PNAS, 112(28), 8567–8572.

    Andrews-Hanna, J. R., et al. (2014). The brain’s default network and its adaptive role in internal mentation. Neuroscientist, 20(3), 251–270.

  • 1.1 Coaching next Level 💥 Wer ich bin – und warum es die Mental Steel Factory gibt

    1.1 Coaching next Level 💥 Wer ich bin – und warum es die Mental Steel Factory gibt

    Outdoor Coaching für mentale Stärke ist für mich weit mehr als nur eine Methode oder ein Konzept, das ich im Rahmen meiner Arbeit anbiete. Es ist vielmehr meine tiefste Überzeugung, mein eigener Lebensweg und gleichzeitig mein Herzensprojekt. Die Gründung der Mental Steel Factory war daher kein Zufall, sondern die logische Konsequenz aus den Erfahrungen, die mich geprägt haben. Mit ihr habe ich einen Raum geschaffen, in dem Abenteuer, Selbstreflexion und das Erleben von echter Gemeinschaft zusammenkommen – all das mit dem Ziel, nachhaltige Resilienz zu fördern und Menschen wieder in ihre innere Stärke zu bringen.

    Meine Wurzeln: Natur & Technik

    Mein Name ist Christian Freimann. Ich wurde im Fläming geboren und wuchs im Spreewald auf – zwei Landschaften, die für ihre Ursprünglichkeit und ihre Weite bekannt sind. Hier, zwischen den dichten Wäldern, den weitläufigen Wiesen und dem Wasserlabyrinth des Spreewalds, entwickelte ich schon als Kind eine tiefe Verbundenheit zur Natur. Sie war mein Spielplatz, mein Rückzugsort und mein erster Lehrer. Ich habe dort gelernt, wie heilsam es sein kann, in der Natur zu sein – wie sie uns erdet, unseren Geist klärt und unsere Sinne schärft.

    Nach meiner Schulzeit führte mich mein Weg zunächst zur Bundeswehr nach Leipzig. Diese Zeit hat mich mit Werten wie Disziplin, Verantwortung und dem Blick für das Wesentliche geprägt. Es waren Monate, in denen ich gelernt habe, dass mentale Stärke nicht von allein kommt. Sie entsteht durch tägliches Einüben, durch Aushalten und durch das bewusste Übernehmen von Verantwortung – für sich selbst und für andere.

    Später entschied ich mich, Maschinenbau in Dresden zu studieren. Das technische Studium und meine anschließende Tätigkeit als Projektingenieur bei einem großen Energieversorger waren prägende Stationen. Dort lernte ich das Denken in Systemen, das Analysieren komplexer Zusammenhänge und den strukturierten Umgang mit Herausforderungen. All diese Fähigkeiten, die auf den ersten Blick so gar nichts mit Coaching zu tun haben, fließen heute in meine Arbeit ein. Sie helfen mir, Prozesse zu erkennen – bei Menschen ebenso wie in Teams – und Lösungen zu entwickeln, die funktionieren. Die Verbindung von Kopf und Körper, von Ratio und Intuition, ist für mich der Schlüssel zu echter Veränderung.

    Die Wende: Gesundheit & Selbstentwicklung

    Doch irgendwann kam der Moment, der mein Leben in eine völlig neue Richtung lenken sollte. Ein gesundheitlicher Einschnitt zwang mich dazu, innezuhalten und mein bisheriges Leben kritisch zu hinterfragen. Plötzlich stand ich vor der Frage: Will ich so weitermachen – oder gibt es etwas, das mich viel mehr erfüllt?

    Ich entschied mich für Letzteres. Ich begann eine Ausbildung zum Personal Trainer und anschließend zum Sportmasseur. In dieser Zeit lernte ich, wie wichtig es ist, nicht nur den Körper zu trainieren, sondern auch auf die Signale des eigenen Geistes und der eigenen Seele zu hören. Ich lernte, zuzuhören – meinem Körper, meinen Gedanken, meinen Emotionen. Diese Phase war der Beginn einer Reise zu einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit und Entwicklung, das weit über das Physische hinausgeht. Heute weiß ich: Wahre Stärke entsteht erst dann, wenn Körper, Geist und Emotionen in Einklang stehen.

    Der Te Araroa Trail: 3 000 km Selbsterfahrung

    2018/2019 trat ich meine bisher prägendste Reise an – den Te Araroa Trail in Neuseeland. Ein Fernwanderweg von unglaublichen 3.000 Kilometern, der von der Nordspitze Neuseelands bis ganz in den Süden reicht. Allein mit meinem Rucksack machte ich mich auf den Weg. Es waren Wochen und Monate, in denen ich mich immer wieder meinen eigenen Grenzen stellen musste – körperlich, mental und emotional.

    Regenfälle, endlose Geröllfelder, einsame Nächte in völliger Dunkelheit, Momente der Freude und der Verzweiflung – all das gehörte dazu. Ich erinnere mich an unzählige Stunden, in denen ich nur mit meinen eigenen Gedanken unterwegs war. Es gab kein Entkommen, keine Ablenkung, nur mich selbst und die endlose Weite der Natur.

    Diese Zeit war ein mentales Stahlbad. Ich musste lernen, mich meinen Ängsten zu stellen, meine Komfortzone weit hinter mir zu lassen und Schritt für Schritt weiterzugehen – auch dann, wenn jeder Muskel schrie, dass ich aufgeben sollte. Mit jedem Kilometer, den ich zurücklegte, wuchs eine innere Klarheit in mir. Ich erkannte, dass das Potenzial im Menschen oft tief verborgen liegt, unter Schichten aus Komfort, Gewohnheiten und Selbstzweifeln. Es braucht Mut, diesen Schichten zu begegnen und sie abzulegen.

    Begegnung & Gründung: POC-Partnerschaft

    Nach dem Trail begegnete ich einem Menschen, der später eine entscheidende Rolle bei der Idee des Outdoorcoachings spielen sollte: Dr. Ulrich Strauch. Zunächst war er mein Coach, doch schnell entwickelte sich daraus eine Verbindung. Gemeinsam erkannten wir das enorme Potenzial, das Outdoor-Erfahrungen für die Entwicklung mentaler Stärke und Gemeinschaftsresilienz haben.

    2020 gründeten wir die Progression Outdoor Challenge (POC). Unser Ziel war es, Menschen durch authentische Outdoor-Erlebnisse wieder mit ihrer inneren Stärke und ihrer Fähigkeit zur Selbstwirksamkeit in Kontakt zu bringen. Ob bei einem eintägigen Outdoor-Event oder bei einer 24-Stunden-Challenge mit Fahrrad oder Bergtour – wir wollten Räume schaffen, in denen Menschen wachsen können. Räume, in denen sie ihre Grenzen austesten und dabei erkennen, wozu sie wirklich fähig sind.

    Alltag & Verantwortung

    Heute lebe ich mit meiner Familie in der Nähe von Cottbus. Ich bin zweifacher Vater, Haus- und Hundebesitzer – und nach wie vor auch als Ingenieur tätig. Diese verschiedenen Rollen sind kein Widerspruch zu meinem Coaching, sie ergänzen es. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung: Wahre Resilienz entsteht nicht nur in Extremsituationen oder bei Outdoor-Abenteuern. Sie wird im Alltag geformt – in den kleinen und großen Herausforderungen, die das Leben jeden Tag für uns bereithält.

    Mein Ansatz vereint daher die Klarheit und Präzision aus meiner technischen Laufbahn mit der Empathie und Erfahrung als Trainer, Masseur und Outdoor-Coach. Ich begleite Menschen auf dem Weg zu mehr innerer Stärke – mit Herz, Verstand und einer Prise Abenteuerlust.

    Was du von mir erwarten kannst

    In meinen Coachings und Programmen kannst du dich auf folgende Prinzipien verlassen:

    • Klare Haltung: Ich bin direkt, authentisch und praxisorientiert.
    • Grenzerfahrung: Situationen in der Natur – Kälte, Stille, Dunkelheit – helfen dir, deine mentalen und körperlichen Grenzen zu erkennen und zu erweitern.
    • Reflexion: Wir nehmen uns Zeit zum Nachdenken, zum Verstehen und zum Integrieren dessen, was du erlebt hast.
    • Gemeinschaft: Gemeinsam mit anderen entstehen Erlebnisse, die Motivation, Verbundenheit und nachhaltiges Umdenken fördern.

    Egal, ob du als Führungskraft deine mentale Stärke ausbauen möchtest, als kreativer Kopf Klarheit suchst oder als Privatperson resilienter werden willst – bei mir bekommst du keine Theorie, sondern echte Erfahrung. Outdoor-Coaching bedeutet: Emotionen zulassen, Grenzen überwinden und Verantwortung übernehmen – sowohl draußen in der Natur als auch drinnen im eigenen Leben.

    Meine MissionDas Coaching

    Meine Mission ist klar und einfach: Menschen zu stärken – mental, körperlich und sozial. In einer Welt, die immer komplexer und schneller wird, reicht es nicht mehr aus, einfach nur „funktionieren“ zu wollen. Es geht darum, selbstbestimmt zu leben, in Gemeinschaft zu wirken und Herausforderungen produktiv zu begegnen.

    Mit der Mental Steel Factory fördern wir:

    • Personale Resilienz: Die Fähigkeit, sich selbst zu stabilisieren und kraftvoll zu handeln.
    • Gemeinschaftsresilienz: Das Miteinander in Teams, Familien und Organisationen.
    • Nachhaltiges Denken und Handeln: Eine Haltung, die sowohl dir selbst als auch deiner Umwelt dient.

    Es geht nicht nur darum, deine inneren Kräfte zu entdecken. Wir geben dir auch die Werkzeuge an die Hand, damit du deine Erkenntnisse langfristig in deinem Alltag verankern und weitertragen kannst.

    Einladung

    Bist du bereit, dich selbst neu zu entdecken? Möchtest du deine Grenzen ausloten und deine persönliche Entwicklung auf ein neues Level bringen? Dann warte nicht länger.
    Kontaktiere mich einfach.

    Denn der Weg beginnt nicht irgendwo da draußen – er beginnt in dir. Und er führt dich nach draußen, wo du das stärkste, klarste und authentischste Ich entdecken wirst, das in dir steckt.