Schlagwort: Glaubenssätze

  • 2.7 Glaubenssätze, die dich arm halten – und wie du sie loswirst

    2.7 Glaubenssätze, die dich arm halten – und wie du sie loswirst

    Warum dein Kontostand nicht an deinem Job liegt – sondern an deinem Unterbewusstsein

    Dein Unterbewusstsein verarbeitet rund 11 Millionen Informationen pro Sekunde.

    Dein bewusstes Denken schafft davon gerade einmal 40.

    Diese oft zitierte Zahl aus der kognitiven Neurowissenschaft, unter anderem erforscht an der Harvard University, ist mehr als nur eine spannende Statistik. Sie ist eine unbequeme Wahrheit. Denn sie bedeutet: Der größte Teil deiner Entscheidungen entsteht nicht rational, sondern automatisch. Emotional. Gewohnheitsgetrieben.

    Vor allem beim Thema Geld.

    Wenn du tief in dir trägst, dass Geld „kompliziert“, „stressig“ oder „nie genug“ ist, dann wirst du – ganz egal, wie viele Finanzratgeber du liest – immer wieder in dieselben Muster zurückfallen. Dein Verhalten folgt deinem inneren Programm.

    Gedanken erschaffen Realität.

    Nicht esoterisch. Sondern messbar.

    Und genau deshalb scheitern so viele Menschen nicht an mangelndem Wissen, sondern an unsichtbaren Überzeugungen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten. Über Geld. Über Erfolg. Über sich selbst.

    Die unsichtbaren Geldblockaden, über die niemand spricht

    Viele Menschen arbeiten hart. Sie bilden sich weiter. Sie haben Ziele. Und trotzdem bleibt am Monatsende oft nur Frust.

    Das Gefühl, ständig hinterherzulaufen.

    Das Gefühl, dass andere scheinbar „leichter“ vorankommen.

    Das Gefühl, dass Geld immer schneller verschwindet, als es kommt.

    Der Grund liegt selten im Einkommen allein. Studien zeigen: Finanzielles Verhalten ist zu einem großen Teil psychologisch geprägt. Unsere inneren Überzeugungen steuern Sparverhalten, Risikobereitschaft, Konsumentscheidungen und sogar unsere Karriereambitionen.

    Diese Überzeugungen nennt man Glaubenssätze.

    Sie entstehen früh. Durch Eltern, Schule, Gesellschaft, Medien. Und sie wirken im Hintergrund wie ein unsichtbares Betriebssystem.

    Typische Geld-Glaubenssätze sind:

    „Ich bin einfach schlecht mit Geld.“

    „Reiche Menschen sind egoistisch.“

    „Geld macht nicht glücklich.“

    „Ich werde nie wirklich wohlhabend sein.“

    „Sparen liegt mir nicht.“

    „Ich bin kein Zahlenmensch.“

    Das Problem: Dein Gehirn behandelt diese Sätze wie Fakten – nicht wie Meinungen. Und es sucht ständig nach Beweisen, um sie zu bestätigen. Dieses Phänomen ist als Bestätigungsfehler (Confirmation Bias) bekannt, beschrieben unter anderem von Daniel Kahneman.

    So entsteht ein Teufelskreis:

    Du glaubst, du kannst nicht sparen → du handelst unbewusst so → das Ergebnis bestätigt den Glauben → der Glaubenssatz verfestigt sich.

    3 praktische Schritte, um dein Money-Mindset neu zu programmieren

    1. Erkenne deine Geld-Glaubenssätze – ohne Urteil

    Der erste Schritt ist Bewusstsein. Nicht Veränderung.

    Beobachte dich über mehrere Tage. Welche Sätze denkst oder sagst du im Zusammenhang mit Geld? Beim Einkaufen. Beim Blick aufs Konto. Bei Gesprächen über Gehalt oder Preise.

    Schreibe mindestens zehn dieser Sätze auf. Wort für Wort.

    Wichtig: Nicht bewerten.

    Kein „Das ist schlecht“. Kein „Das müsste anders sein“.

    Nur beobachten.

    Allein dieser Schritt aktiviert bereits dein bewusstes Denken und schwächt automatische Muster.

    2. Formuliere neue Überzeugungen, die glaubwürdig sind

    Viele Menschen scheitern an Affirmationen, weil sie zu weit von ihrer Realität entfernt sind.

    Aus „Ich bin arm“ wird nicht sinnvoll „Ich bin Millionär“. Dein Gehirn glaubt das nicht. Es erzeugt inneren Widerstand.

    Besser sind wachstumsorientierte, realistische Sätze:

    Aus

    „Ich kann nicht mit Geld umgehen.“

    wird

    „Ich lerne, Schritt für Schritt besser mit Geld umzugehen.“

    Aus

    „Geld ist immer knapp.“

    wird

    „Ich entwickle neue Wege, Geld bewusster zu nutzen.“

    Sprich diese Sätze laut. Stimme, Körperhaltung und Emotion verstärken die neuronale Verankerung. Das zeigen Studien zur emotionalen Konditionierung.

    3. Verknüpfe neue Glaubenssätze mit Ritualen

    Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung im Kontext.

    Deshalb ist ein Money-Affirmations-Ritual so wirkungsvoll. Wähle einen Moment, der ohnehin täglich stattfindet:

    Zähneputzen.

    Kaffee am Morgen.

    Spaziergang.

    Dusche.

    In diesem Moment wiederholst du deine neuen Überzeugungen. Kurz. Klar. Emotional.

    Beispiele:

    „Ich bin offen für finanziellen Wohlstand.“

    „Ich übernehme Verantwortung für meine Finanzen.“

    „Geld ist ein Werkzeug, das ich bewusst nutze.“

    Wenige Sätze. Täglich. Über Wochen.

    So wird aus bewusster Anstrengung eine neue Normalität.

    Was du heute tun kannst

    Wenn du nur eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann diese:

    👉 Finde den einen Satz, der dich finanziell am meisten blockiert.

    Schreibe ihn auf.

    Formuliere eine neue, realistische Version daneben.

    Lies sie dreimal täglich laut – für sieben Tage.

    Beobachte, was sich verändert. In deinem Denken. In deinem Verhalten. In deinen Entscheidungen.

    Und wenn du jemanden kennst, der ständig sagt:

    „Geld ist bei mir immer knapp.“

    Dann teile diesen Artikel.

    Vielleicht ist nicht das Geld das Problem – sondern der Satz dahinter.

    Quellen & Studien

    • Harvard University (2021): Subconscious Information Processing
    • Kahneman, D. (2011): Thinking, Fast and Slow
    • Dispenza, J. (2012): Breaking the Habit of Being Yourself
    • Stanford University, Neuropsychology Department (2020): Belief Reprogramming & Neuroplasticity

    Kontakt

    Christian Freimann

    📧 christian.freimann@mentalsteelfactory.com

    📞 +49 177 40 56 582

    🌐 www.mentalsteelfactory.de

  • 2.2 Money-Mindset: Warum deine Gedanken über Geld wichtiger sind als dein Gehalt

    2.2 Money-Mindset: Warum deine Gedanken über Geld wichtiger sind als dein Gehalt

    Wie du unbewusste Muster erkennst, neu programmierst und echte finanzielle Freiheit erreichst

    95 % deiner finanziellen Entscheidungen triffst du unbewusst

    Laut einer Studie der Harvard Business School treffen wir täglich rund 35.000 Entscheidungen – die meisten davon laufen automatisch ab. Auch beim Geld.

    Ob du sparst oder konsumierst, investierst oder zögerst – dein Unterbewusstsein hat längst entschieden, bevor dein Verstand nachdenkt.

    👉 Die Wahrheit ist unbequem:

    Du kannst ein sechsstelliges Gehalt haben – und trotzdem pleite sein.

    Oder du kannst mit durchschnittlichem Einkommen Wohlstand aufbauen.

    Warum?

    Weil deine Gedanken deine Entscheidungen formen. Und diese Entscheidungen bestimmen dein finanzielles Leben.

    Der innere Kampf um Geld beginnt früh

    Viele Menschen kämpfen nicht mit Zahlen, sondern mit Emotionen und Glaubenssätzen, die tief in der Kindheit verankert sind.

    Sätze wie:

    • „Geld verdirbt den Charakter.“
    • „Ich bin einfach kein Zahlentyp.“
    • „Reiche haben es leichter.“

    Diese Gedanken wirken wie unsichtbare Fesseln. Sie halten dich zurück, ohne dass du es merkst.

    Sie beeinflussen, ob du in Chancen oder in Risiken denkst, ob du investierst oder wartest, ob du Wachstum zulässt oder dich klein hältst.

    📊 Eine Untersuchung der University of Cambridge (2013) zeigt:

    Finanzverhalten wird bereits im Alter von sieben Jahren geprägt.

    Das bedeutet: Du kämpfst heute vielleicht mit Programmen, die du nie bewusst gewählt hast – Programme, die von Eltern, Lehrern oder dem Umfeld stammen.

    Und so wiederholt sich unbemerkt ein Muster:

    Menschen mit limitierenden Überzeugungen sabotieren unbewusst ihren finanziellen Fortschritt.

    Sie sparen falsch, investieren zu spät oder meiden Entscheidungen aus Angst, einen Fehler zu machen.

    Dein Money-Mindset erkennen und neu programmieren

    Die Neuropsychologie und Verhaltensökonomie liefern eine klare Botschaft:

    Geldkompetenz ist kein Talent. Sie ist ein trainierbarer mentaler Zustand.

    💡 Carol Dweck, Professorin an der Stanford University, prägte den Begriff des Growth Mindset – also der Überzeugung, dass Fähigkeiten durch Lernen und Erfahrung wachsen können.

    Wer glaubt, sich verändern zu können, handelt mutiger, bleibt länger dran – und erzielt bessere Ergebnisse.

    Das gilt auch fürs Geld.

    Menschen mit einem statischen Mindset sagen:

    „Ich bin eben schlecht mit Geld.“

    Menschen mit einem Wachstums-Mindset sagen:

    „Ich lerne gerade, besser mit Geld umzugehen.“

    🔬 Auch die Forschung der Behavioral Finance (Kahneman & Tversky, 1979) bestätigt:

    Finanzieller Erfolg hängt weniger vom Wissen als von der Selbstregulation der Emotionen ab.

    Nicht der Zinseszins entscheidet zuerst – sondern deine Fähigkeit, ruhig zu bleiben, wenn andere in Panik verkaufen.

    Klartext:

    Dein Money-Mindset ist der Filter, durch den du jede finanzielle Entscheidung triffst.

    Wenn du ihn änderst, ändert sich alles – dein Verhalten, deine Gewohnheiten, deine Ergebnisse.

    Drei einfache Schritte, die dein Money-Mindset sofort verändern

    1. Erkenne deine Glaubenssätze

    Schreib spontan zehn Sätze auf, die du mit Geld verbindest.

    Beispiele:

    „Geld ist knapp.“

    „Ich muss hart arbeiten, um Geld zu verdienen.“

    „Ich verdiene nicht mehr, als ich brauche.“

    Markiere alle negativen oder limitierenden Aussagen.

    Dann formuliere sie neu – bewusst, positiv, realistisch.

    Aus „Ich kann nicht mit Geld umgehen“ wird „Ich lerne gerade, mein Geld klüger einzusetzen.“

    👉 So veränderst du schrittweise dein neuronales Muster.

    Denn laut der Neuroplastizitäts-Forschung (Doidge, 2007) passt sich dein Gehirn permanent an neue Denkmuster an.

    Jede positive Formulierung ist ein neues neuronales Signal – ein Mikro-Upgrade für dein finanzielles Selbstbild.

    2. Starte ein Money-Journal

    Reflektiere täglich für drei Minuten:

    • Welche finanzielle Entscheidung habe ich heute getroffen?
    • Was hat mich dabei geleitet – Angst, Hoffnung, Klarheit?
    • Welche Emotion war dominant, und was kann ich daraus lernen?

    Dieser kleine mentale „Check-in“ macht dir bewusst, warum du handelst, wie du handelst.

    Bewusstsein ist immer der erste Schritt zur Veränderung – und damit zur Freiheit.

    Menschen, die regelmäßig über Geld reflektieren, berichten laut einer Studie des Journal of Behavioral Decision Making über deutlich höhere finanzielle Zufriedenheit – unabhängig vom Einkommen.

    3. Umgib dich mit finanziellem Wachstum

    Dein Umfeld prägt dein Denken.

    Wenn du dich mit Menschen umgibst, die ständig über Mangel sprechen, wird dein Mindset eng.

    Wenn du dich mit Menschen umgibst, die über Chancen, Strategien und langfristige Freiheit sprechen, wächst du automatisch mit.

    👉 Lies Bücher über Finanzpsychologie.

    Höre Podcasts, die dich inspirieren.

    Sprich mit Menschen, die finanziell dort sind, wo du hinwillst.

    Dein Gehirn spiegelt die Energie deines Umfelds.

    Nutze das bewusst – als täglichen „Mindset-Booster“.

    Was du heute tun kannst

    🟢 Nimm dir 10 Minuten Zeit und beantworte ehrlich drei Fragen:

    1. Welche Gedanken über Geld halten mich zurück?
    2. Welche Geldgewohnheit will ich ändern?
    3. Was wäre heute ein kleiner, mutiger Schritt in Richtung finanzieller Freiheit?

    Vielleicht ist es, ein Depot zu eröffnen.

    Vielleicht, ein Buch über Finanzpsychologie zu lesen.

    Oder einfach, dich mit jemandem auszutauschen, der schon dort ist, wo du hinwillst.

    🔁 Teile diesen Beitrag mit jemandem, der glaubt, dass Geld nur eine Zahl ist – und nicht ein Spiegel des eigenen Denkens.

    Denn der Weg zu mehr Geld beginnt nicht bei der Bank.

    Er beginnt in deinem Kopf.

    Und der erste Schritt ist Bewusstsein.

    Quellen & Studien

    • Harvard Business Review (2019): Unconscious Decision Making
    • University of Cambridge (2013): Habit Formation in Early Childhood
    • Carol Dweck (2006): Mindset – The New Psychology of Success
    • Kahneman & Tversky (1979): Prospect Theory – An Analysis of Decision under Risk
    • Doidge (2007): The Brain That Changes Itself

    🧭 Ein Beitrag von Mental Steel Factory

    Coaching für Klarheit, Fokus und finanzielle Freiheit.

    Weil mentale Stärke = finanzielle Stärke.

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