Autor: Christian

  • 2.3 3-Konten-Modell: Die einfachste Finanzstruktur für Einsteiger – und wie du sie heute startest

    2.3 3-Konten-Modell: Die einfachste Finanzstruktur für Einsteiger – und wie du sie heute startest

    78 % der Deutschen haben keinen Überblick über ihre Finanzen.

    Automatisierung schlägt Willenskraft.

    In einer vielzitierten Studie stieg die Teilnahme an Sparplänen sprunghaft von 49 % auf 86 %, nur weil die Voreinstellung geändert wurde – von „opt-in“ auf „opt-out“. Diese Kraft der Standards kannst du für deine Finanzen nutzen: mit dem 3-Konten-Modell. 

    Viele Menschen fühlen sich von Kontobewegungen überrollt. Die gute Nachricht: Du brauchst kein Finanzgenie – du brauchst Struktur, die sich selbst trägt. Das 3-Konten-Modell ist genau das: klar, leicht, wirksam. Und: Es funktioniert im echten Leben, nicht nur auf Papier.

    Sein psychologisches Fundament: Nudges und mentales Kontieren – also kleine, kluge Rahmenbedingungen, die dich automatisch zu besseren Entscheidungen lenken.

    warum betrifft das so viele?

    Ein Konto, alle Zwecke.

    Gehalt rein, Miete raus, Karte zücken, Abo hier, Spontankauf da – und am Monatsende bleibt die Frage: „Wo ist das ganze Geld hin?“ Ein einziges Gemischtwaren-Konto macht Prioritäten unsichtbar.

    Drei unsichtbare Gegner:

    • Entscheidungsmüdigkeit: Hunderte Mikro-Entscheidungen kosten Energie. Ohne klare Töpfe wird Sparen zur Dauerdisziplin.
    • Gegenwartsbias: Heute gönnen fühlt sich stärker an als morgen vorsorgen – vor allem, wenn Zukunftsgeld bequem zugreifbar ist.
    • Fehlende Standards: Ohne Automatiken ist der „Default“ meist Konsum. Und der gewinnt. Studien zeigen: Voreinstellungen dominieren Verhalten – bei Teilnahme, Rate und Auswahl.  

    Deutschland-Kontext:

    Berichte wie der SCHUFA Risiko- und Kredit-Kompass dokumentieren regelmäßig Muster im Kreditverhalten und regionale Unterschiede beim Überschuldungsrisiko. Wer keine robuste Budgetstruktur hat, reagiert später – statt früh zu steuern. 

    Kurz: Fehlende Struktur ist teuer. Nicht, weil du „schlecht im Rechnen“ bist – sondern weil unser Gehirn ohne Leitplanken so entscheidet, wie es eben entscheidet.

    Das 3-Konten-Modell, wissenschaftlich fundiert

    Das 3-Konten-Modell ist radikal einfach: Du trennst Geld nach Funktion, nicht nach Zufall.

    So nutzt du mentale Konten bewusst – statt ihnen ausgeliefert zu sein. 

    Die drei Konten

    1. Alltagskonto – alles, was regelmäßig anfällt: Miete, Strom, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität.
    2. Spaßkonto – bewusstes Genießen: Freizeit, Hobbys, kleine Extras.
    3. Zukunftskonto – Rücklagen und Investments: Notgroschen, größere Ziele, ETF-Sparplan etc.

    Warum das wirkt (die Forschung dahinter)

    • Mentales Kontieren (Mental Accounting): Menschen ordnen Geld in „Töpfe“ und verhalten sich in jedem Topf anders. Richtig gerahmt (Framing) hilft diese Tendenz – sie wird zur Selbstkontroll-Technik.  
    • Behavioral Life-Cycle: Haushalte betrachten Einkommen, Vermögen und Zukunftsgeld nicht als völlig austauschbar. Separate Töpfe reduzieren Versuchungen und erhöhen die Chance, Ziele zu erreichen.  
    • Nudges & Defaults: Automatische Daueraufträge am Monatsanfang machen Sparen zum Standard – Konsum wird zur bewussten Abweichung. Genau das zeigt die Forschung zu Voreinstellungen.  

    Der simple Start-Split (empfohlen, anpassbar)

    • 70 % Alltag
    • 20 % Zukunft
    • 10 % Spaß

    Warum 10 % Spaß? Weil Verbote scheitern. Ein eingeplanter Genuss-Topf entlastet Willenskraft – und schützt das Zukunftskonto vor „kleinen Ausnahmen“, die am Ende groß sind.

    So sieht das im Alltag aus

    • Gehalt trifft ein → Drei Daueraufträge: 70/20/10.
    • Einkäufe, Abos, Rechnungen laufen nur über das Alltagskonto.
    • Luxuskaffee? Spaßkonto.
    • Notgroschen / ETF? Zukunftskonto – außer Reichweite der Spontanität.

    Das Ergebnis: Klarheit in Sekunden. Kein Rätselraten, was „noch übrig“ ist. Jede Ausgabe hat einen Zweck und einen Ort.

    Drei praktische Tipps – sofort umsetzbar

    Tipp 1: 30-Minuten-Setup (ohne Papierkrieg)

    • Alltagskonto bleibt dein bestehendes Giro.
    • Eröffne zwei kostenlose Direktbank-Konten online (Zukunft, Spaß).
    • Richte Daueraufträge ein – am 1. des Monats, kurz nach Gehaltseingang.
    • Setze Mini-Schwellen:
      • Zukunft: Nie unter 3 Monatsausgaben (Notgroschen), danach investieren.
      • Spaß: Ist leer? Keine Ausnahme bis zum nächsten Monat.
        So werden Ziele zur Voreinstellung – nicht zur guten Absicht.  

    Tipp 2: Sichtbarkeit & Feedback – mach Fortschritt spürbar

    • Smartphone-Widget: Zeige nur Zukunft & Spaß. Alltag ist Hintergrundrauschen.
    • Regel „5 Klicks“: Wenn eine Ausgabe mehr als 5 Klicks aus dem Zukunftskonto erfordert, überlegst du doppelt. Reibung diszipliniert – ein klassischer Nudge.  
    • Mini-Review freitags (10 Min.): Eine kurze Checkliste:
      1. Habe ich den Spaßrahmen eingehalten?
      2. Wächst das Zukunftskonto?
      3. Droht im Alltag eine Abbuchung, die ich optimieren kann?

    Tipp 3: Regeln, die halten (ohne Diskussionen)

    • „Pay yourself first“: Zukunftskonto wird vor allem anderen bedient.
    • „Einmal im Monat entscheiden“: Prozent-Split nur am Monatsende anpassen – nicht im Impuls.
    • „Kein Geld hin- und herschieben“: Spaß bleibt Spaß. Zukunft bleibt Zukunft.
      Diese Regeln nutzen mentales Kontieren als Schutzschild. Du entkoppelst Wünsche von Zielen – und musst nicht täglich verhandeln.

    Was du heute tun kannst

    1. Eröffne jetzt zwei Zusatzkonten (Zukunft & Spaß).
    2. Stelle drei Daueraufträge ein: 70 % / 20 % / 10 %.
    3. Lege deinen Notgroschen-Zielwert fest (3 Monatsausgaben).
    4. Starte mit 1 % mehr Zukunft als bequem – und steigere vierteljährlich.
    5. Mach es sichtbar: Homescreen-Widget + wöchentliches 10-Minuten-Review.

    Du brauchst keine perfekte Zahl. Du brauchst Momentum.

    Heute starten schlägt „nächsten Monat perfekt“.

    🔁 Teile diesen Artikel mit einem Freund, der immer sagt:

    „Ich müsste mich mal um meine Finanzen kümmern.“

    Sag ihm: Jetzt ist der Moment.

    Quellen (Auswahl)

    1. Thaler & Sunstein (2008/2021) – Nudge: Improving Decisions about Health, Wealth, and Happiness. Yale University Press.  
    2. Thaler (1999) – Mental Accounting Matters. Journal of Behavioral Decision Making, 12(3), 183–206.  
    3. Shefrin & Thaler (1988) – The Behavioral Life-Cycle Hypothesis. Economic Inquiry, 26(4), 609–643.  
    4. Madrian & Shea (2001) – The Power of Suggestion: Inertia in 401(k) Participation and Savings Behavior. Quarterly Journal of Economics, 116(4), 1149–1187.  
    5. SCHUFA (2023) – Risiko- und Kredit-Kompass 2023 (inkl. Private Debt Index).

    Du möchtest mehr erfahren?

    Dann melde dich bei Christian Freimann

    • Telefon: +49 177 40 56 582
    • E-Mail: Christian.freimann@mentalsteelfactory.com
  • 4.2 Klarheit ist der neue Luxus – so findest du den Weg aus der inneren Orientierungslosigkeit

    4.2 Klarheit ist der neue Luxus – so findest du den Weg aus der inneren Orientierungslosigkeit

    🧭 Mehr als 70 % der Menschen wissen nicht, was sie wirklich wollen.

    (Quelle: Gallup Engagement Index, 2022)

    Sie funktionieren – aber sie führen nicht.

    Sie arbeiten – aber ohne Richtung.

    Sie suchen Sinn – aber verirren sich in Möglichkeiten.

    Klarheit ist heute seltener als Wissen. Und genau deshalb so wertvoll.

    Denn ohne innere Klarheit ist selbst das schnellste Auto nutzlos – wenn du nicht weißt, wohin du fährst.

    In einer Zeit, in der alles möglich scheint, ist Orientierung der wahre Luxus.

    Die neue Verwirrung

    Noch nie zuvor hatten wir so viele Wege – und so wenig Richtung.

    Karriere, Selbstständigkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Fitness, Familie – jeder Bereich bietet unendlich viele Optionen, doch genau das führt zur mentalen Überforderung.

    Die Gesellschaft ruft: „Mach mehr! Sei mehr! Erreiche mehr!“

    Doch kaum jemand fragt: Warum eigentlich?

    📉 Die Folge:

    • Entscheidungslähmung
    • ständiges Vergleichen
    • das Gefühl von Leere trotz äußerem Erfolg

    Studien der Yale University zeigen, dass Menschen, die täglich mit zu vielen Entscheidungen konfrontiert sind, schneller geistig ermüden und impulsivere, weniger zufriedene Entscheidungen treffen (Baumeister et al., 2011).

    Viele brennen für etwas – wissen aber nicht mehr, wofür.

    Gerade ambitionierte Selbstständige, Führungskräfte oder Networker leben in einer permanenten Spannung zwischen „mehr wollen“ und „nicht wissen, wofür“.

    Sie rennen – aber im Kreis.

    Sie suchen Klarheit – aber scrollen sich stattdessen tiefer ins Chaos.

    Klarheit als mentale Energiequelle

    Die Positive Psychologie (Seligman, 2002) definiert Sinn als eine der drei Säulen des Wohlbefindens – neben Freude und Engagement.

    Sinn entsteht dann, wenn Handeln, Denken und Fühlen in dieselbe Richtung zeigen.

    🧠 Die Forschung ist eindeutig:

    Menschen mit einem klaren Lebenssinn erleben signifikant weniger Stress, treffen bessere Entscheidungen und zeigen höhere Resilienz in Krisen (Hill & Turiano, 2014).

    Auch die Zielsetzungstheorie von Locke & Latham (2006) belegt:

    „Klar formulierte, herausfordernde Ziele, die mit inneren Werten übereinstimmen, steigern Motivation, Leistung und Lebenszufriedenheit.“

    Das bedeutet:

    Klarheit ist kein Zufall – sie ist das Resultat bewusster Selbstreflexion.

    Doch die meisten suchen sie an der falschen Stelle:

    in Social Media, in fremden Meinungen, in noch mehr Input.

    Wahre Klarheit entsteht durch Stille und Struktur – nicht durch Ablenkung.

    Der Schlüssel: Selbstreflexion + Sinn

    Klarheit beginnt dort, wo du aufhörst, anderen zuzuhören – und beginnst, dir selbst zuzuhören.

    Selbstreflexion ist kein esoterischer Luxus, sondern ein neuropsychologisches Werkzeug.

    Wenn du regelmäßig innehältst, aktivierst du das sogenannte Default Mode Network deines Gehirns – jenes Areal, das für Selbstwahrnehmung und Sinnkonstruktion zuständig ist (Andrews-Hanna et al., 2014).

    Das bedeutet:

    Jede Minute der bewussten Reflexion stärkt buchstäblich deine Fähigkeit, Prioritäten zu setzen und Emotionen zu regulieren.

    Du erkennst, was dich wirklich antreibt – und was du nur glaubst, wollen zu müssen.

    Drei praktische Wege zu mehr innerer Klarheit

    🏕 1. Geh raus – und geh allein.

    Setz dich für zwei Stunden in die Natur, nur mit Stift und Papier.

    Kein Handy, keine Musik, kein Podcast.

    Nur du und die Frage:

    👉 Was ist mir wirklich wichtig?

    Studien zeigen, dass Aufenthalte in der Natur die Aktivität des präfrontalen Cortex – also des Grübelzentrums – um bis zu 50 % reduzieren (Bratman et al., 2015).

    Das Ergebnis: mehr Ruhe, mehr Fokus, mehr Klarheit.

    📝 2. Werte-Check: Deine inneren Koordinaten

    Schreib zehn Begriffe auf, die dir wichtig sind (z. B. Freiheit, Familie, Wachstum, Gesundheit, Authentizität, Kreativität).

    Dann streiche so lange, bis nur drei übrig bleiben.

    Diese drei sind deine inneren Koordinaten.

    Alles, was du tust, sollte mit ihnen übereinstimmen.

    Wenn du dich z. B. oft zerrissen fühlst, prüfe:

    Ist das, was du gerade tust, im Einklang mit deinen Werten?

    Nur wer seine Werte kennt, kann klare Entscheidungen treffen.

    🎯 3. Vision statt Plan

    Ein Plan beantwortet das Wie.

    Eine Vision beantwortet das Warum.

    Erlaube dir zu träumen:

    Wie würde dein perfekter Tag in drei Jahren aussehen?

    Nicht in Zahlen, sondern in Gefühlen:

    Wie möchtest du leben, arbeiten, denken, lieben?

    Visualisierung aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn und stärkt die intrinsische Motivation (Oettingen & Mayer, 2002).

    Das macht deine Ziele greifbarer – und realistischer.

    Schreib dein Zukunftsbild auf, lies es jeden Morgen.

    Nicht als Druck, sondern als Orientierung.

    Was du heute tun kannst

    🚶‍♂️ Mach deinen Klarheitswalk.

    30 Minuten ohne Handy. Kein Ziel. Kein Podcast. Kein Input.

    Stell dir nur drei Fragen:

    1️⃣ Was ist mir wirklich wichtig?

    2️⃣ Was tue ich nur für andere?

    3️⃣ Was will ich loslassen?

    Danach schreib drei Sätze auf, die deine Klarheit ausdrücken.

    Zum Beispiel:

    • Ich will weniger tun – aber das Richtige.
    • Ich bin bereit, das Alte loszulassen.
    • Ich vertraue meiner eigenen Richtung.

    Lies sie dir jeden Morgen vor.

    Nicht als Affirmation – sondern als Erinnerung an dich selbst.

    Denn Klarheit kommt nicht von außen.

    Sie kommt aus dir.

    Teile diesen Artikel mit jemandem, der sich gerade „verlaufen“ hat – und erinnere ihn daran:

    👉 Der erste Schritt zur Klarheit ist Stille.

    Quellen

    Oettingen, G., & Mayer, D. (2002). The motivating function of thinking about the future. Journal of Personality and Social Psychology, 83(6), 1198–1212.

    Gallup Engagement Index Deutschland (2022).

    Seligman, M. E. P. (2002). Authentic Happiness. Free Press.

    Locke, E. A., & Latham, G. P. (2006). New directions in goal-setting theory. Current Directions in Psychological Science, 15(5), 265–268.

    Hill, P. L., & Turiano, N. A. (2014). Purpose in life as a predictor of mortality across adulthood. Psychological Science, 25(7), 1482–1486.

    Bratman, G. N., et al. (2015). Nature experience reduces rumination and subgenual prefrontal cortex activation. PNAS, 112(28), 8567–8572.

    Andrews-Hanna, J. R., et al. (2014). The brain’s default network and its adaptive role in internal mentation. Neuroscientist, 20(3), 251–270.

  • 3.2 Wie Bewegung in der Natur dich nicht nur stärker, sondern auch klarer macht

    3.2 Wie Bewegung in der Natur dich nicht nur stärker, sondern auch klarer macht

    Deine Haltung verrät mehr über dich als dein Lebenslauf

    Dein Körper spricht – immer.

    Noch bevor du ein Wort sagst, erzählst du eine Geschichte: über Energie, Fokus und Selbstverbindung.

    Studien zeigen: Menschen, die sich regelmäßig bewegen – besonders in der Natur –, sind nicht nur körperlich gesünder, sondern auch psychisch stabiler, zufriedener und mental klarer. Bewegung ist kein Trend. Sie ist unser biologisches Erbe.

    Dein Körper speichert jede Entscheidung, jede Routine, jede Gewohnheit. Er ist dein Spiegel – und dein Kompass.

    Was du täglich tust, formt nicht nur deine Muskulatur, sondern auch deine Haltung zum Leben.

    Wenn du dich bewegst, bewegst du weit mehr als deinen Körper – du veränderst deine Perspektive.

    Und wer seinen Geist verändert, verändert sein Leben.

    Wir bewegen uns wie Maschinen – und fühlen uns auch so

    Der moderne Mensch sitzt mehr als je zuvor.

    Im Auto, im Büro, vor dem Bildschirm – und selbst in der Freizeit ersetzt das Scrollen den Schritt.

    Unser Alltag ist ein Kreislauf aus Sitzen, Denken und Funktionieren. Wir sind ständig in Bewegung – aber innerlich still.

    Bewegung wurde zur Pflichtaufgabe, zum Kalorienkonto oder zur App-Erinnerung. Doch eigentlich ist sie das, was uns menschlich macht.

    Früher war Bewegung unser Überlebensprinzip.

    Heute ist sie Luxus.

    Wir leben in Häusern, die uns vor Wetter schützen, in Städten, die uns Wege abnehmen, und in Systemen, die uns beschäftigen, ohne dass wir uns wirklich bewegen.

    Das Ergebnis?

    • Rückenschmerzen und verspannte Schultern.
    • Schlafstörungen und Energielosigkeit.
    • Mentale Nebelwolken trotz To-do-Listen-Erfolg.

    Viele fühlen sich leer – obwohl sie alles haben.

    Denn sie haben die Verbindung verloren: zu ihrem Körper, zur Natur, zu sich selbst.

    Und genau diese Verbindung ist die Basis für Klarheit.

    Wer den eigenen Körper nicht spürt, verliert auch das Gefühl für Richtung.

    Stillstand ist keine Pause – er ist Entfremdung.

    Natürliche Bewegung schafft mentale Klarheit

    Die Natur ist kein Ort, den du besuchst.

    Sie ist ein Zustand, in den du zurückkehrst.

    Wenn du dich draußen bewegst – spürst du dich wieder.

    Dein Atem wird tiefer. Dein Blick weiter. Dein Geist ruhiger.

    Eine Studie der Stanford University (Bratman et al., 2015) zeigte, dass schon 90 Minuten Spazieren in der Natur die Aktivität in jenen Hirnregionen senkt, die mit Grübeln und Depressionen in Verbindung stehen.

    Die Teilnehmenden berichteten über weniger Selbstkritik und mehr emotionale Stabilität.

    Das ist kein Zufall.

    Bewegung in der Natur aktiviert Körper und Geist gleichzeitig. Sie bringt das Nervensystem zurück in Balance.

    Während Bildschirme dein Gehirn überreizen, synchronisieren natürliche Reize – Wind, Sonne, Geräusche – deine Wahrnehmung neu.

    Du trittst heraus aus der digitalen Dauerflut – und hinein in Präsenz.

    Bewegung draußen bedeutet:

    • Körperlich: Du aktivierst Muskeln, Kreislauf und Stoffwechsel.
    • Emotional: Dein Stresshormonspiegel sinkt, Serotonin steigt.
    • Mental: Du gewinnst Abstand – und plötzlich siehst du klarer.

    In der Natur entsteht kein Druck, etwas leisten zu müssen.

    Du darfst einfach sein.

    Und genau dort, zwischen Herzschlag und Atemzug, beginnt mentale Stärke.

    Drei praktische Tipps

    1️⃣ Geh deine Meetings – nicht nur deine Wege

    „Walk & Talk“ ist mehr als ein Trend. Studien zeigen, dass Bewegung beim Denken die Kreativität um bis zu 60 % steigern kann (Oppezzo & Schwartz, 2014).

    Mach also dein nächstes Teammeeting oder Coaching-Gespräch zu einem Spaziergang.

    20 Minuten bei Tageslicht reichen, um Stress abzubauen und deinen Fokus zu schärfen.

    👉 Bewegung fördert Ideenfluss – und Klarheit entsteht im Gehen, nicht im Sitzen.

    2️⃣ Nutze Mikro-Bewegungen im Alltag

    Keine Zeit fürs Fitnessstudio? Kein Problem.

    Bewegung muss nicht groß sein – sie muss regelmäßig sein.

    Mach 10 Kniebeugen nach dem Zähneputzen, halte 30 Sekunden Plank nach dem Aufstehen oder streck dich nach jedem Zoom-Call.

    Diese Mikro-Routinen aktivieren deinen Körper und signalisieren deinem Gehirn: Ich bin da.

    Denn Klarheit entsteht, wenn Körper und Geist synchron sind – auch in kleinen Momenten.

    3️⃣ Draußen ist das neue Fitnessstudio

    Die beste Kombination aus Regeneration und Energiegewinn ist kostenlos: Natur.

    Mach deine Mittagspause zu einer Outdoor-Zeit.

    Selbst 15 Minuten im Park erhöhen nachweislich dein Wohlbefinden (Kaplan & Kaplan, 1989).

    Krafttraining stärkt Muskeln – aber Natur stärkt dein Nervensystem.

    Sonnenlicht produziert Vitamin D, frische Luft erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut, und deine Gedanken ordnen sich von selbst.

    💡 Tipp: Wenn du gestresst bist – geh raus, bevor du weiterarbeitest.

    Denn manchmal brauchst du keine Antwort.

    Du brauchst Weite.

    Was du heute tun kannst 🌿

    📍 Geh eine Runde um den Block – aber ohne Smartphone.

    Atme tief. Spüre den Boden. Fühl deinen Körper.

    Du wirst merken: Die Welt draußen ist kein Lärm – sie ist Rückkehr.

    👉 Such dir morgen einen Ort in der Natur, der dich spiegelt.

    Vielleicht ein Waldstück, eine Wiese, ein See.

    Bleib dort fünf Minuten stehen – ohne Ziel, ohne Plan.

    Beobachte, wie dein Geist langsamer wird.

    Denn dein Körper ist kein Projekt.

    Er ist dein Zuhause.

    Wenn du lernen willst, wie du Körper und Geist wieder in Einklang bringst,

    wie du natürliche Bewegung als Quelle mentaler Stärke nutzt

    und Klarheit in dein Leben bringst –

    dann starte deine Reise mit der Mental Steel Factory.

    Quellen

    • Bratman, G. N. et al. (2015). Nature experience reduces rumination and subgenual prefrontal cortex activation. Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
    • World Health Organization (2010). Global Recommendations on Physical Activity for Health.
    • Oppezzo, M. & Schwartz, D. (2014). Give your ideas some legs: The positive effect of walking on creative thinking. Journal of Experimental Psychology.
    • Kaplan, R. & Kaplan, S. (1989). The Experience of Nature: A Psychological Perspective. Cambridge University Press.

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  • 2.2 Money-Mindset: Warum deine Gedanken über Geld wichtiger sind als dein Gehalt

    2.2 Money-Mindset: Warum deine Gedanken über Geld wichtiger sind als dein Gehalt

    Wie du unbewusste Muster erkennst, neu programmierst und echte finanzielle Freiheit erreichst

    95 % deiner finanziellen Entscheidungen triffst du unbewusst

    Laut einer Studie der Harvard Business School treffen wir täglich rund 35.000 Entscheidungen – die meisten davon laufen automatisch ab. Auch beim Geld.

    Ob du sparst oder konsumierst, investierst oder zögerst – dein Unterbewusstsein hat längst entschieden, bevor dein Verstand nachdenkt.

    👉 Die Wahrheit ist unbequem:

    Du kannst ein sechsstelliges Gehalt haben – und trotzdem pleite sein.

    Oder du kannst mit durchschnittlichem Einkommen Wohlstand aufbauen.

    Warum?

    Weil deine Gedanken deine Entscheidungen formen. Und diese Entscheidungen bestimmen dein finanzielles Leben.

    Der innere Kampf um Geld beginnt früh

    Viele Menschen kämpfen nicht mit Zahlen, sondern mit Emotionen und Glaubenssätzen, die tief in der Kindheit verankert sind.

    Sätze wie:

    • „Geld verdirbt den Charakter.“
    • „Ich bin einfach kein Zahlentyp.“
    • „Reiche haben es leichter.“

    Diese Gedanken wirken wie unsichtbare Fesseln. Sie halten dich zurück, ohne dass du es merkst.

    Sie beeinflussen, ob du in Chancen oder in Risiken denkst, ob du investierst oder wartest, ob du Wachstum zulässt oder dich klein hältst.

    📊 Eine Untersuchung der University of Cambridge (2013) zeigt:

    Finanzverhalten wird bereits im Alter von sieben Jahren geprägt.

    Das bedeutet: Du kämpfst heute vielleicht mit Programmen, die du nie bewusst gewählt hast – Programme, die von Eltern, Lehrern oder dem Umfeld stammen.

    Und so wiederholt sich unbemerkt ein Muster:

    Menschen mit limitierenden Überzeugungen sabotieren unbewusst ihren finanziellen Fortschritt.

    Sie sparen falsch, investieren zu spät oder meiden Entscheidungen aus Angst, einen Fehler zu machen.

    Dein Money-Mindset erkennen und neu programmieren

    Die Neuropsychologie und Verhaltensökonomie liefern eine klare Botschaft:

    Geldkompetenz ist kein Talent. Sie ist ein trainierbarer mentaler Zustand.

    💡 Carol Dweck, Professorin an der Stanford University, prägte den Begriff des Growth Mindset – also der Überzeugung, dass Fähigkeiten durch Lernen und Erfahrung wachsen können.

    Wer glaubt, sich verändern zu können, handelt mutiger, bleibt länger dran – und erzielt bessere Ergebnisse.

    Das gilt auch fürs Geld.

    Menschen mit einem statischen Mindset sagen:

    „Ich bin eben schlecht mit Geld.“

    Menschen mit einem Wachstums-Mindset sagen:

    „Ich lerne gerade, besser mit Geld umzugehen.“

    🔬 Auch die Forschung der Behavioral Finance (Kahneman & Tversky, 1979) bestätigt:

    Finanzieller Erfolg hängt weniger vom Wissen als von der Selbstregulation der Emotionen ab.

    Nicht der Zinseszins entscheidet zuerst – sondern deine Fähigkeit, ruhig zu bleiben, wenn andere in Panik verkaufen.

    Klartext:

    Dein Money-Mindset ist der Filter, durch den du jede finanzielle Entscheidung triffst.

    Wenn du ihn änderst, ändert sich alles – dein Verhalten, deine Gewohnheiten, deine Ergebnisse.

    Drei einfache Schritte, die dein Money-Mindset sofort verändern

    1. Erkenne deine Glaubenssätze

    Schreib spontan zehn Sätze auf, die du mit Geld verbindest.

    Beispiele:

    „Geld ist knapp.“

    „Ich muss hart arbeiten, um Geld zu verdienen.“

    „Ich verdiene nicht mehr, als ich brauche.“

    Markiere alle negativen oder limitierenden Aussagen.

    Dann formuliere sie neu – bewusst, positiv, realistisch.

    Aus „Ich kann nicht mit Geld umgehen“ wird „Ich lerne gerade, mein Geld klüger einzusetzen.“

    👉 So veränderst du schrittweise dein neuronales Muster.

    Denn laut der Neuroplastizitäts-Forschung (Doidge, 2007) passt sich dein Gehirn permanent an neue Denkmuster an.

    Jede positive Formulierung ist ein neues neuronales Signal – ein Mikro-Upgrade für dein finanzielles Selbstbild.

    2. Starte ein Money-Journal

    Reflektiere täglich für drei Minuten:

    • Welche finanzielle Entscheidung habe ich heute getroffen?
    • Was hat mich dabei geleitet – Angst, Hoffnung, Klarheit?
    • Welche Emotion war dominant, und was kann ich daraus lernen?

    Dieser kleine mentale „Check-in“ macht dir bewusst, warum du handelst, wie du handelst.

    Bewusstsein ist immer der erste Schritt zur Veränderung – und damit zur Freiheit.

    Menschen, die regelmäßig über Geld reflektieren, berichten laut einer Studie des Journal of Behavioral Decision Making über deutlich höhere finanzielle Zufriedenheit – unabhängig vom Einkommen.

    3. Umgib dich mit finanziellem Wachstum

    Dein Umfeld prägt dein Denken.

    Wenn du dich mit Menschen umgibst, die ständig über Mangel sprechen, wird dein Mindset eng.

    Wenn du dich mit Menschen umgibst, die über Chancen, Strategien und langfristige Freiheit sprechen, wächst du automatisch mit.

    👉 Lies Bücher über Finanzpsychologie.

    Höre Podcasts, die dich inspirieren.

    Sprich mit Menschen, die finanziell dort sind, wo du hinwillst.

    Dein Gehirn spiegelt die Energie deines Umfelds.

    Nutze das bewusst – als täglichen „Mindset-Booster“.

    Was du heute tun kannst

    🟢 Nimm dir 10 Minuten Zeit und beantworte ehrlich drei Fragen:

    1. Welche Gedanken über Geld halten mich zurück?
    2. Welche Geldgewohnheit will ich ändern?
    3. Was wäre heute ein kleiner, mutiger Schritt in Richtung finanzieller Freiheit?

    Vielleicht ist es, ein Depot zu eröffnen.

    Vielleicht, ein Buch über Finanzpsychologie zu lesen.

    Oder einfach, dich mit jemandem auszutauschen, der schon dort ist, wo du hinwillst.

    🔁 Teile diesen Beitrag mit jemandem, der glaubt, dass Geld nur eine Zahl ist – und nicht ein Spiegel des eigenen Denkens.

    Denn der Weg zu mehr Geld beginnt nicht bei der Bank.

    Er beginnt in deinem Kopf.

    Und der erste Schritt ist Bewusstsein.

    Quellen & Studien

    • Harvard Business Review (2019): Unconscious Decision Making
    • University of Cambridge (2013): Habit Formation in Early Childhood
    • Carol Dweck (2006): Mindset – The New Psychology of Success
    • Kahneman & Tversky (1979): Prospect Theory – An Analysis of Decision under Risk
    • Doidge (2007): The Brain That Changes Itself

    🧭 Ein Beitrag von Mental Steel Factory

    Coaching für Klarheit, Fokus und finanzielle Freiheit.

    Weil mentale Stärke = finanzielle Stärke.

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  • 4.1 Disziplin ist kein Talent – sondern dein stärkstes Investment“

    4.1 Disziplin ist kein Talent – sondern dein stärkstes Investment“

    👉 92 % aller Neujahrsvorsätze scheitern.

    92 % aller Neujahrsvorsätze scheitern – das zeigen Studien wie jene der University of Scranton. Doch woran liegt’s? An zu wenig Motivation? An Faulheit?

    Nein. Die meisten Menschen glauben, Disziplin sei eine Charaktersache – etwas, das man hat oder eben nicht.

    Aber genau das ist ein Irrtum.

    Disziplin ist kein Talent. Sie ist ein mentaler Muskel – trainierbar wie dein Bizeps. Und wie bei jedem Training kommt es nicht auf die perfekte Technik an, sondern aufs Dranbleiben.

    Wenn du heute noch denkst, dir fehlt die Disziplin, um deine Träume zu verwirklichen – sei es finanzielle Unabhängigkeit, berufliche Selbstverwirklichung oder mehr Lebensqualität – dann lies weiter. Denn du kannst diesen Muskel stärken. Und genau dieser Muskel entscheidet, ob du dein Leben selbst gestaltest – oder ob du im Hamsterrad weiterläufst.

    Warum scheitern so viele an der Umsetzung?

    Gerade ambitionierte Menschen – die „mehr vom Leben wollen“ – scheitern oft nicht an ihren Träumen, sondern an der Konsistenz. Sie starten motiviert, wollen Sport treiben, investieren, meditieren oder ein Side-Business aufbauen… und brechen alles nach 3 Tagen ab.

    Warum?

    Weil unser Gehirn auf kurzfristige Belohnung programmiert ist. Wir wählen Netflix über das Nebenprojekt, scrollen durch Social Media, statt am Blog oder Business zu arbeiten.

    Was passiert, wenn das zur Gewohnheit wird?

    • Du fühlst dich frustriert, weil du weißt, dass du mehr könntest.
    • Du zweifelst an dir selbst: „Warum schaffe ich das nicht?“
    • Du schiebst auf – und der Traum rückt in weite Ferne.

    Das ist das eigentliche Problem: Nicht das Ziel ist zu groß – sondern der Weg dorthin ist zu schwach strukturiert.

    Disziplin ist formbar – das zeigt die Wissenschaft

    Die gute Nachricht: Studien zeigen klar – Disziplin ist keine angeborene Eigenschaft, sondern veränderbar.

    Angela Duckworth: „Grit schlägt Talent“

    In ihrer bahnbrechenden Studie (Duckworth, 2016) zeigt Dr. Angela Duckworth, dass nicht IQ, Talent oder Umfeld über Erfolg entscheiden, sondern eine Kombination aus Leidenschaft und langfristiger Ausdauer – das, was sie „Grit“ nennt.

    Grit ist der mentale Muskel der Gewinner: Menschen mit Grit stehen nach Rückschlägen auf, halten durch – nicht, weil es leicht ist, sondern weil sie wissen, warum sie es tun.

    Deci & Ryan: Motivation durch Selbstbestimmung

    Auch die Self-Determination Theory von Deci & Ryan (2000) zeigt, warum viele Routinen scheitern: weil sie nicht intrinsisch motiviert sind.

    Menschen halten länger durch, wenn sie ihre Ziele…

    • selbst wählen (Autonomie),
    • kompetent darin sind (Selbstwirksamkeit),
    • sozial eingebunden sind (Zugehörigkeit).

    Disziplin entsteht, wenn Sinn und Struktur aufeinandertreffen.

    3 praktische Tipps für sofort mehr Disziplin

    🔹 1. Starte klein – aber täglich

    Disziplin ist kein 30-Tage-Marathon. Sie beginnt bei der kleinsten Einheit: Micro Habits. Das können sein:

    • 5 Minuten Journaling
    • 10 Minuten Lesen zu einem Lebensthema
    • 1 Seite im Buch „Rich Dad Poor Dad“
    • 10 Kniebeugen nach dem Aufstehen

    Warum das funktioniert?

    Dein Gehirn lernt: „Ich zieh’s durch“. Und das erzeugt Momentum – das Fundament von Selbstvertrauen.

    🔹 2. Verknüpfe deine Disziplin mit einem höheren Wert

    Du willst sparen? Oder auf Zucker verzichten? Frag dich: Wofür?

    Wenn du Disziplin nicht nur als Selbstkontrolle, sondern als Ausdruck deines tieferen Wertes verstehst – etwa Freiheit, Gesundheit oder Verantwortung – wirst du viel länger dranbleiben. Denn dann ist dein Verhalten emotional verankert.

    🔁 Aus „Ich muss sparen“ wird: „Ich wähle meine Freiheit.“

    🔁 Aus „Ich darf keine Chips essen“ wird: „Ich ehre meinen Körper.“

    🔹 3. Baue Reibung ab – mach’s leicht, loszulegen

    Du brauchst keine 100% Motivation. Du brauchst nur die ersten 2 Minuten Klarheit. Mach es dir also leicht, zu starten:

    • Lege deine Sportklamotten am Abend raus.
    • Setze dir einen fixen Timer für 5 Minuten Lernzeit.
    • Öffne dein Buch mit einem Klick statt 10 Tabs.

    Je einfacher der Start, desto wahrscheinlicher ist das Dranbleiben.

    Was du heute tun kannst

    Jetzt kommt’s drauf an. Nicht auf den perfekten Plan – sondern auf den ersten Schritt.

    ⏳ Starte heute:

    ✅ Wähle eine kleine Gewohnheit, die dich deinem Ziel näherbringt

    (z. B. 5 Minuten pro Tag zum Thema Geldbildung, mentale Gesundheit oder Sport)

    ✅ Verknüpfe sie mit einem persönlichen „Warum“

    („Ich tue das für meine Familie, meine Unabhängigkeit, meine Zukunft“)

    ✅ Zieh es 7 Tage durch. Notiere deine Erfolge sichtbar.

    (z. B. mit einer Erfolgs-Matrix, Kalender oder Checkliste)

    Disziplin beginnt nicht im Kopf – sie beginnt im Tun.

    Du brauchst keine Motivation. Du brauchst ein System, das dich ins Tun bringt.

    Teile diesen Artikel mit Menschen, die glauben, sie seien „nicht diszipliniert genug“. Zeig ihnen:

    👉 Es ist kein Talent. Es ist ein Prozess.

    Und dieser Prozess beginnt heute – mit dem ersten Schritt.

    Quellen

    • Angela Duckworth – „Grit: The Power of Passion and Perseverance“ (2016)
    • Deci & Ryan – „Self-Determination Theory“ (2000)

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  • 3.1 Langlebigkeit ist kein Zufall – sie ist dein täglicher Lifestyle

    3.1 Langlebigkeit ist kein Zufall – sie ist dein täglicher Lifestyle

    Wie du mit Natur, mentaler Klarheit und einfachen Routinen dein Leben aktiv verlängerst

    💬 Die überraschende Wahrheit:

    Wusstest du, dass laut WHO über 80 % aller chronischen Krankheiten vermeidbar wären – durch einfache Veränderungen im Alltag?

    Nicht Gene, nicht Zufall, sondern dein Lebensstil entscheidet darüber, ob du mit 80 joggst oder gepflegt wirst.

    Langlebigkeit ist kein Schicksal. Sie ist ein Lifestyle. Und du hast ihn selbst in der Hand.

    ❗ Wir leben länger, aber nicht gesünder

    Noch nie zuvor hatten Menschen so viele Möglichkeiten – und lebten gleichzeitig so ungesund.

    Die meisten sitzen über 9 Stunden pro Tag, schlafen zu wenig, essen zu viel Zucker, bewegen sich kaum – und leben in einem Dauerzustand innerer Unruhe.

    Koffein, Dopamin-Kicks und Konsum sind zum Kompensationsmodus geworden. Das Ergebnis:

    Ein Körper, der früh altert. Ein Geist, der abstumpft. Und ein Leben, das sich eher wie Überleben anfühlt.

    Viele haben die Angst vor Krankheit – aber nicht die Motivation zur Veränderung. Warum?

    Weil zwischen Wissen und Handeln eine Lücke klafft.

    Was fehlt, ist ein emotionaler Zugang zu Gesundheit. Und genau hier beginnt der Schlüssel zu echter Langlebigkeit.

    🔬 Wissenschaftlich fundiert & emotional verankert

    Die 5 Lifestyle-Schlüssel laut Harvard:

    Eine große US-Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health zeigt:

    Menschen, die fünf einfache Gewohnheiten etablieren, leben im Schnitt über 10 Jahre länger:

    1. Nichtrauchen
    2. Gesunde Ernährung
    3. Tägliche Bewegung
    4. Wenig Alkohol
    5. Gesundes Körpergewicht

    Doch: Langlebigkeit ist mehr als Statistik. Es geht auch um mentale Klarheit, innere Ruhe und sozialen Sinn.

    Neurowissenschaftler wie Prof. Andrew Huberman und Altersforscher wie Dr. David Sinclair betonen einen ganzheitlichen Ansatz:

    👉 Bewegung, Schlaf, Naturreize (Kälte & Hitze), Atem, Licht, Verbindung & Purpose – das sind die wahren Treiber für ein langes Leben .

    Besonders wichtig: Regelmäßiger Naturkontakt wirkt laut Studien stresssenkend, entzündungshemmend und fördert sogar die Zellregeneration .

    ✅ Drei praktische Tipps für deinen Long-Life-Lifestyle

    🏞 1. Starte mit „Micro-Adventures“ in der Natur

    Täglich 15–30 Minuten draußen – idealerweise in Bewegung.

    Ob Waldspaziergang, Barfußlaufen im Gras oder ein Sprung in den See – Natur wirkt wie ein Verjüngungsserum.

    → Studien zeigen: Regelmäßiger Naturkontakt reduziert Stresshormone und stärkt dein Immunsystem .

    ⏳ 2. Integriere „Longevity-Routinen“

    Kleine Gewohnheiten – große Wirkung:

    • 16:8 Intervallfasten
    • 10-minütige Atemübungen (z. B. Box Breathing)
    • Powernap um die Mittagszeit
    • Kalte Dusche oder Saunawechsel

    Diese „Mini-Stressoren“ stimulieren deine Zellreparatur – ein Prinzip namens Hormesis.

    Dein Körper wird stärker, klarer und regeneriert schneller.

    🎯 3. Mach dein Warum größer als deine Ausrede

    Willst du mit 80 noch mit den Enkeln wandern?

    Oder deine Leidenschaft leben, wenn andere schon Pflege brauchen?

    Dann schreib’s auf. Formuliere eine klare, emotionale Vision für dein „gesundes Ich mit 90“.

    Denn Klarheit schlägt Disziplin. Wenn du dein „Warum“ kennst, wirst du auch dein „Wie“ finden – selbst an trüben Tagen.

    🔁 Was du heute tun kannst

    📍 1-Minuten-Zukunftscheck:

    Stell dir vor, du bist 90.

    Was sind 5 Dinge, die du dann noch können oder erleben möchtest?

    Dann frag dich:

    👉 Welche eine Gewohnheit kannst du heute starten, um das wahrscheinlicher zu machen?

    Beispiele:

    • 10 Minuten Barfuß gehen
    • 2 Gläser mehr Wasser
    • 5 Minuten bewusste Atmung

    Geh raus. Beweg dich. Atme bewusst.

    Mach’s einfach – aber mach’s täglich.

    Denn:

    Langlebigkeit ist kein Ziel. Sie ist ein Weg.

    Ein klarer, kraftvoller, lebendiger Weg – den du heute beginnen kannst.

    📚 Quellen

    1. Li Y, Pan A, Wang DD, et al. (2018). Impact of Healthy Lifestyle Factors on Life Expectancies in the US Population. Circulation.
    2. Huberman A. (2022). Dr. David Sinclair: The Biology of Slowing & Reversing Aging. Huberman Lab Podcast.
    3. Hansen MM et al. (2017). Nature exposure and its effects on health. Int. J. of Environmental Research and Public Health.

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  • 2.1 Investment, Spekulation oder Verbindlichkeit? – Kennst du den Unterschied?

    2.1 Investment, Spekulation oder Verbindlichkeit? – Kennst du den Unterschied?

    1. Die meisten glauben, sie hätten „investiert“ – dabei haben sie sich verschuldet.

    „Meine Eigentumswohnung ist meine Altersvorsorge.“
    „Immobilien sind immer ein gutes Investment.“
    „Ich tue was für den Vermögensaufbau.“

    Das sind Aussagen, die man oft hört. Aber stimmen sie auch?

    📊 Laut Finanztest (2023) ist in über 60 % der Fälle eine selbstgenutzte Immobilie in den ersten 10 Jahren ein finanzielles Verlustgeschäft – durch Zinslast, Instandhaltung, Kaufnebenkosten und Opportunitätskosten.

    👉 Die Wahrheit ist:
    Nicht jede Immobilie ist ein Investment.
    Und nicht jede Entscheidung für Eigentum bringt dich deinem Ziel der finanziellen Freiheit näher.

    2. Besitz wird mit Vermögen verwechselt

    In der gesellschaftlichen Wahrnehmung ist Eigentum gleich Sicherheit.
    Doch das kann täuschen. Denn nicht alles, was dir gehört, arbeitet auch für dich.

    Gerade bei Immobilien verschwimmen die Begriffe:

    • 🔁 Investment – Dein Geld arbeitet für dich.
    • 🎲 Spekulation – Du hoffst auf zukünftige Wertsteigerung.
    • ⛓️ Verbindlichkeit – Du bezahlst laufend dafür, ohne direkten Rückfluss.

    Und viele nennen aus Unwissenheit eine Verbindlichkeit ein Vermögenswert.

    Diese Denkweise ist gefährlich – besonders für Einsteiger, die sich aus dem Hamsterrad befreien wollen und glauben, mit einer Immobilie automatisch „etwas fürs Leben“ getan zu haben.n“.

    3. Klar denken – und Immobilien richtig einordnen

    🔬 Robert Kiyosaki (Rich Dad Poor Dad) prägte den Unterschied:

    Ein Investment bringt Geld in deine Tasche. Eine Verbindlichkeit nimmt es dir heraus.

    Diese Definition ist nicht nur pragmatisch, sondern hilft dir, emotional entkoppelt zu denken – was in der Finanzwelt Gold wert ist.

    Denn laut Kahneman & Tversky (Nobelpreis für Verhaltensökonomie) handeln Menschen bei Finanzentscheidungen häufig nicht rational, sondern emotional – besonders bei großen Themen wie Wohnen und Eigentum.

    Und genau deshalb ist Klarheit so wichtig:
    Nicht jedes „Betongold“ glänzt am Ende auch finanziell.

    4. Ein Haus – drei Realitäten

    Stell dir ein Einfamilienhaus vor. Je nach Nutzung verändert sich seine finanzielle Bedeutung.

    Investment

    Du kaufst das Haus, vermietest es, und nach Abzug aller Kosten (Zinsen, Verwaltung, Instandhaltung, Steuern) bleibt monatlich ein Plus.
    Es erzeugt echten Cashflow.
    🔁 → Das Haus arbeitet für dich.

    ⚠️ Spekulation

    Du kaufst das Haus mit dem Ziel, es in 10 Jahren teurer zu verkaufen.
    Es verursacht laufend Kosten – aber du hoffst auf künftigen Wertzuwachs.
    🔁 → Das Haus kostet dich heute Geld, ohne sicheren Nutzen.

    Verbindlichkeit

    Du kaufst das Haus zur Eigennutzung, nimmst einen hohen Kredit auf, zahlst jeden Monat, bekommst aber kein Einkommen daraus.
    Dazu kommen laufende Kosten wie Grundsteuer, Reparaturen, Versicherungen.
    🔁 → Das Haus nimmt dir Geld – dauerhaft.

    Und das, obwohl es auf dem Papier „dir gehört“.

    5. Was viele nicht sehen: Die versteckten Kosten der Verbindlichkeit

    Selbstgenutzte Immobilien bergen folgende „blinden Flecken“:

    • 💸 Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler): oft 10–15 % zusätzlich
    • 🔧 Instandhaltungsrücklagen: jährlich 1–2 % des Wertes
    • 📉 fehlendes Einkommen aus dem Objekt (vs. Mietwohnung, die du vermieten könntest)
    • 🧠 psychologische Fixierung: Man bleibt an einem Ort, aus Angst, die „Investition“ zu verlieren

    Das alles bindet Kapital und Freiheit – beides zentrale Ressourcen auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit.

    6. 3 Reflexionsfragen für deinen nächsten Immobilienentscheid

    1. Kommt monatlich Geld rein – oder nur raus?

    Rechne ehrlich. Berücksichtige ALLE Kosten inkl. Rücklagen, Verwaltung, Steuern.

    2. Hoffst du – oder planst du?

    Wer nur auf Marktbewegungen setzt, spekuliert.
    Ein Investment braucht Strategie, Zahlen, Szenarien.

    3. Warum willst du kaufen?

    Weil es „jeder macht“? Weil du „angekommen sein willst“?
    Oder weil es zu deiner Freiheitsstrategie passt?

    7. Definiere, was ein echtes Investment für dich ist

    🟢 Dein Schritt heute:

    • Schreibe den Namen deiner Immobilie (oder Wunschimmobilie) auf
    • Liste alle monatlichen Einnahmen und Ausgaben auf
    • Entscheide: Ist das ein Investment, eine Spekulation – oder eine Verbindlichkeit?

    Denn:
    Es geht nicht darum, ob du Eigentum hast.
    Es geht darum, ob es dich freier macht – oder fesselt.

    🔁 Teile diesen Artikel mit jemandem, der glaubt, Eigentum sei immer Vermögen.
    Denn Wissen ist der erste Schritt zur echten Unabhängigkeit.

    Quellen & Studien:

    • Finanztest Immobilien-Check (2023)
    • Robert Kiyosaki, Rich Dad Poor Dad
    • Kahneman & Tversky, Prospect Theory in Economic Behavior (2000)
    • Bundesbank (2022), Zur Wirtschaftlichkeit von Wohneigentum
    • Statistisches Bundesamt (2023), Wohnkosten und Kaufnebenkosten im Vergleich

    Du möchtest mehr erfahren?

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    • Telefon: +49 177 40 56 582
    • E-Mail: Christian.freimann@mentalsteelfactory.com
  • 1.1 Coaching next Level 💥 Wer ich bin – und warum es die Mental Steel Factory gibt

    1.1 Coaching next Level 💥 Wer ich bin – und warum es die Mental Steel Factory gibt

    Outdoor Coaching für mentale Stärke ist für mich weit mehr als nur eine Methode oder ein Konzept, das ich im Rahmen meiner Arbeit anbiete. Es ist vielmehr meine tiefste Überzeugung, mein eigener Lebensweg und gleichzeitig mein Herzensprojekt. Die Gründung der Mental Steel Factory war daher kein Zufall, sondern die logische Konsequenz aus den Erfahrungen, die mich geprägt haben. Mit ihr habe ich einen Raum geschaffen, in dem Abenteuer, Selbstreflexion und das Erleben von echter Gemeinschaft zusammenkommen – all das mit dem Ziel, nachhaltige Resilienz zu fördern und Menschen wieder in ihre innere Stärke zu bringen.

    Meine Wurzeln: Natur & Technik

    Mein Name ist Christian Freimann. Ich wurde im Fläming geboren und wuchs im Spreewald auf – zwei Landschaften, die für ihre Ursprünglichkeit und ihre Weite bekannt sind. Hier, zwischen den dichten Wäldern, den weitläufigen Wiesen und dem Wasserlabyrinth des Spreewalds, entwickelte ich schon als Kind eine tiefe Verbundenheit zur Natur. Sie war mein Spielplatz, mein Rückzugsort und mein erster Lehrer. Ich habe dort gelernt, wie heilsam es sein kann, in der Natur zu sein – wie sie uns erdet, unseren Geist klärt und unsere Sinne schärft.

    Nach meiner Schulzeit führte mich mein Weg zunächst zur Bundeswehr nach Leipzig. Diese Zeit hat mich mit Werten wie Disziplin, Verantwortung und dem Blick für das Wesentliche geprägt. Es waren Monate, in denen ich gelernt habe, dass mentale Stärke nicht von allein kommt. Sie entsteht durch tägliches Einüben, durch Aushalten und durch das bewusste Übernehmen von Verantwortung – für sich selbst und für andere.

    Später entschied ich mich, Maschinenbau in Dresden zu studieren. Das technische Studium und meine anschließende Tätigkeit als Projektingenieur bei einem großen Energieversorger waren prägende Stationen. Dort lernte ich das Denken in Systemen, das Analysieren komplexer Zusammenhänge und den strukturierten Umgang mit Herausforderungen. All diese Fähigkeiten, die auf den ersten Blick so gar nichts mit Coaching zu tun haben, fließen heute in meine Arbeit ein. Sie helfen mir, Prozesse zu erkennen – bei Menschen ebenso wie in Teams – und Lösungen zu entwickeln, die funktionieren. Die Verbindung von Kopf und Körper, von Ratio und Intuition, ist für mich der Schlüssel zu echter Veränderung.

    Die Wende: Gesundheit & Selbstentwicklung

    Doch irgendwann kam der Moment, der mein Leben in eine völlig neue Richtung lenken sollte. Ein gesundheitlicher Einschnitt zwang mich dazu, innezuhalten und mein bisheriges Leben kritisch zu hinterfragen. Plötzlich stand ich vor der Frage: Will ich so weitermachen – oder gibt es etwas, das mich viel mehr erfüllt?

    Ich entschied mich für Letzteres. Ich begann eine Ausbildung zum Personal Trainer und anschließend zum Sportmasseur. In dieser Zeit lernte ich, wie wichtig es ist, nicht nur den Körper zu trainieren, sondern auch auf die Signale des eigenen Geistes und der eigenen Seele zu hören. Ich lernte, zuzuhören – meinem Körper, meinen Gedanken, meinen Emotionen. Diese Phase war der Beginn einer Reise zu einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit und Entwicklung, das weit über das Physische hinausgeht. Heute weiß ich: Wahre Stärke entsteht erst dann, wenn Körper, Geist und Emotionen in Einklang stehen.

    Der Te Araroa Trail: 3 000 km Selbsterfahrung

    2018/2019 trat ich meine bisher prägendste Reise an – den Te Araroa Trail in Neuseeland. Ein Fernwanderweg von unglaublichen 3.000 Kilometern, der von der Nordspitze Neuseelands bis ganz in den Süden reicht. Allein mit meinem Rucksack machte ich mich auf den Weg. Es waren Wochen und Monate, in denen ich mich immer wieder meinen eigenen Grenzen stellen musste – körperlich, mental und emotional.

    Regenfälle, endlose Geröllfelder, einsame Nächte in völliger Dunkelheit, Momente der Freude und der Verzweiflung – all das gehörte dazu. Ich erinnere mich an unzählige Stunden, in denen ich nur mit meinen eigenen Gedanken unterwegs war. Es gab kein Entkommen, keine Ablenkung, nur mich selbst und die endlose Weite der Natur.

    Diese Zeit war ein mentales Stahlbad. Ich musste lernen, mich meinen Ängsten zu stellen, meine Komfortzone weit hinter mir zu lassen und Schritt für Schritt weiterzugehen – auch dann, wenn jeder Muskel schrie, dass ich aufgeben sollte. Mit jedem Kilometer, den ich zurücklegte, wuchs eine innere Klarheit in mir. Ich erkannte, dass das Potenzial im Menschen oft tief verborgen liegt, unter Schichten aus Komfort, Gewohnheiten und Selbstzweifeln. Es braucht Mut, diesen Schichten zu begegnen und sie abzulegen.

    Begegnung & Gründung: POC-Partnerschaft

    Nach dem Trail begegnete ich einem Menschen, der später eine entscheidende Rolle bei der Idee des Outdoorcoachings spielen sollte: Dr. Ulrich Strauch. Zunächst war er mein Coach, doch schnell entwickelte sich daraus eine Verbindung. Gemeinsam erkannten wir das enorme Potenzial, das Outdoor-Erfahrungen für die Entwicklung mentaler Stärke und Gemeinschaftsresilienz haben.

    2020 gründeten wir die Progression Outdoor Challenge (POC). Unser Ziel war es, Menschen durch authentische Outdoor-Erlebnisse wieder mit ihrer inneren Stärke und ihrer Fähigkeit zur Selbstwirksamkeit in Kontakt zu bringen. Ob bei einem eintägigen Outdoor-Event oder bei einer 24-Stunden-Challenge mit Fahrrad oder Bergtour – wir wollten Räume schaffen, in denen Menschen wachsen können. Räume, in denen sie ihre Grenzen austesten und dabei erkennen, wozu sie wirklich fähig sind.

    Alltag & Verantwortung

    Heute lebe ich mit meiner Familie in der Nähe von Cottbus. Ich bin zweifacher Vater, Haus- und Hundebesitzer – und nach wie vor auch als Ingenieur tätig. Diese verschiedenen Rollen sind kein Widerspruch zu meinem Coaching, sie ergänzen es. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung: Wahre Resilienz entsteht nicht nur in Extremsituationen oder bei Outdoor-Abenteuern. Sie wird im Alltag geformt – in den kleinen und großen Herausforderungen, die das Leben jeden Tag für uns bereithält.

    Mein Ansatz vereint daher die Klarheit und Präzision aus meiner technischen Laufbahn mit der Empathie und Erfahrung als Trainer, Masseur und Outdoor-Coach. Ich begleite Menschen auf dem Weg zu mehr innerer Stärke – mit Herz, Verstand und einer Prise Abenteuerlust.

    Was du von mir erwarten kannst

    In meinen Coachings und Programmen kannst du dich auf folgende Prinzipien verlassen:

    • Klare Haltung: Ich bin direkt, authentisch und praxisorientiert.
    • Grenzerfahrung: Situationen in der Natur – Kälte, Stille, Dunkelheit – helfen dir, deine mentalen und körperlichen Grenzen zu erkennen und zu erweitern.
    • Reflexion: Wir nehmen uns Zeit zum Nachdenken, zum Verstehen und zum Integrieren dessen, was du erlebt hast.
    • Gemeinschaft: Gemeinsam mit anderen entstehen Erlebnisse, die Motivation, Verbundenheit und nachhaltiges Umdenken fördern.

    Egal, ob du als Führungskraft deine mentale Stärke ausbauen möchtest, als kreativer Kopf Klarheit suchst oder als Privatperson resilienter werden willst – bei mir bekommst du keine Theorie, sondern echte Erfahrung. Outdoor-Coaching bedeutet: Emotionen zulassen, Grenzen überwinden und Verantwortung übernehmen – sowohl draußen in der Natur als auch drinnen im eigenen Leben.

    Meine MissionDas Coaching

    Meine Mission ist klar und einfach: Menschen zu stärken – mental, körperlich und sozial. In einer Welt, die immer komplexer und schneller wird, reicht es nicht mehr aus, einfach nur „funktionieren“ zu wollen. Es geht darum, selbstbestimmt zu leben, in Gemeinschaft zu wirken und Herausforderungen produktiv zu begegnen.

    Mit der Mental Steel Factory fördern wir:

    • Personale Resilienz: Die Fähigkeit, sich selbst zu stabilisieren und kraftvoll zu handeln.
    • Gemeinschaftsresilienz: Das Miteinander in Teams, Familien und Organisationen.
    • Nachhaltiges Denken und Handeln: Eine Haltung, die sowohl dir selbst als auch deiner Umwelt dient.

    Es geht nicht nur darum, deine inneren Kräfte zu entdecken. Wir geben dir auch die Werkzeuge an die Hand, damit du deine Erkenntnisse langfristig in deinem Alltag verankern und weitertragen kannst.

    Einladung

    Bist du bereit, dich selbst neu zu entdecken? Möchtest du deine Grenzen ausloten und deine persönliche Entwicklung auf ein neues Level bringen? Dann warte nicht länger.
    Kontaktiere mich einfach.

    Denn der Weg beginnt nicht irgendwo da draußen – er beginnt in dir. Und er führt dich nach draußen, wo du das stärkste, klarste und authentischste Ich entdecken wirst, das in dir steckt.

  • Die Progression Outdoor Challenge – Company

    Die Progression Outdoor Challenge – Company

    Bereit für das ultimative Abenteuer? Willkommen bei POC Company!

    Erleben Sie individuell gestaltete Outdoor-Events, die Ihre Teilnehmer körperlich und mental an ihre Grenzen bringen – und darüber hinaus. Als perfekte Ergänzung zum Erfolgscoaching sind unsere Veranstaltungen ein Katalysator, der Ihr Team schneller und effektiver an seine Ziele führt.

    Flexibilität nach Maß:

    Egal, ob Sie ein intensives Halbtages-Event oder eine epische 24-Stunden-Challenge wünschen – wir gestalten jedes Erlebnis individuell nach den Bedürfnissen Ihres Teams.

    Kompetente Begleitung:

    Unsere erfahrenen Coaches und Outdoor-Experten sorgen für maximale Sicherheit und unterstützen Ihre Teilnehmer dabei, das Beste aus dieser einmaligen Erfahrung zu machen. Vielfältige Herausforderungen fördern körperliche Fitness, mentale Stärke und die Freude am gemeinsamen Erfolg inmitten atemberaubender Natur.

    Teamwork im Fokus:

    Gemeinsame Herausforderungen schweißen Ihr Team zusammen, stärken die Zusammenarbeit und fördern individuelle Talente. Unsere Events motivieren, inspirieren und formen Ihr Team zu einer unschlagbaren Einheit.

    Eine Investition in Erlebnisse:

    Setzen Sie auf nachhaltige Teambildung und unvergessliche Erinnerungen, die weit über den Büroalltag hinausreichen. Mit POC Company schaffen Sie außergewöhnliche Erlebnisse, die Ihr Team langfristig bereichern.

    Machen Sie den ersten Schritt – starten Sie Ihr Abenteuer mit POC Company!

    Du möchtest mehr erfahren bzw. möchtest du wissen, ob die POC zu dir passt? Dann buche drein kostenfreies Klarheitsgespräch.

  • Die Progression Outdoor Challenge – Bike

    Die Progression Outdoor Challenge – Bike

    Entdecke mit POC-Bike eine neue Dimension der Herausforderung: 
    Erlebe die POC in einer völlig neuen Dimension – mit POC-Bike bieten wir eine aufregende Alternative zur herkömmlichen Challenge. Tauche ein in eine 24-Stunden-Bike-Herausforderung, die nicht nur deine körperliche Ausdauer auf die Probe stellt, sondern auch mentale und emotionale Grenzen herausfordert.

    Einzigartiges Abenteuer auf zwei Rädern: 

    POC-Bike ist mehr als eine Fahrradtour. Es ist eine epische Reise, bei der du nicht nur Strecke zurücklegst, sondern auch übernachtest und dabei eine Auswahl individueller Herausforderungen meisterst. Fahre mit Gepäck, stelle dich herausfordernden Aufgaben und erlebe die Natur in ihrer ganzen Pracht – vom Sattel deines Bikes aus.

    Mentale und physische Herausforderungen:

    Unsere 24-Stunden-Challenge auf dem Bike bietet individuell gestaltete Herausforderungen, die sowohl deinen Geist als auch deinen Körper fordern. Von steilen Anstiegen bis zu kniffligen Aufgaben unter freiem Himmel – jeder Teilnehmer wird auf die Probe gestellt und kann dabei seine persönlichen Grenzen überwinden.

    Gemeinschaft, Natur, Abenteuer:

    POC-Bike schafft nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch ein Gemeinschaftsgefühl unter Gleichgesinnten. Erlebe die Freiheit des Radfahrens, die Schönheit der Natur und den Spirit der Herausforderung – alles in einem unvergesslichen 24-Stunden-Abenteuer.

    Bereit für eine neue Art von Challenge? Mit POC-Bike entdeckst du die Faszination der Natur und deine eigenen Grenzen auf eine Weise, die du nie für möglich gehalten hättest. Sei dabei und erlebe, wie du dich in diesem einzigartigen Bike-Abenteuer selbst übertriffst!

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